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Im Süden des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte nimmt die Waldbrandgefahr zu. Darauf weist die Waldbrandschutzbeauftragte
und Leiterin des Forstamtes Mirow, Angela Wilke, vorsorglich hin. „Das
angekündigte Osterwetter mit viel Sonne und Temperaturen um 20 Grad
könnte dazu führen, dass die Leitforstämter in den nächsten Tagen Festlegungen zu einer höheren Waldbrandgefahrenstufe treffen müssen“, sagte die Forstamtsleiterin. Im Süden des Landkreises rings um Mirow, Neustrelitz und den Müritz-Nationalpark ist die Gefahr von Waldbränden besonders hoch. „Wir sind als Waldbrandrisikogebiet in der höchsten Stufe A eingeteilt“, erklärt Angela Wilke. „Das hängt vor allem damit zusammen, dass wir hier überwiegend Nadelwald haben. Und Nadelhölzer brennen wegen ihrer ätherischen Öle besonders schnell und gut.“

Vor allem mit Blick auf eventuell geplante Osterfeuer weist Angelika Wilke
ausdrücklich darauf hin, dass diese bei dem für die Gemeinde zuständigen Ordnungsamt angemeldet werden müssen. Der Sicherheitsabstand von mindestens 50 Metern zum Waldrand und zu trockenen Wiesenflächen muss dabei zwingend eingehalten werden.

Ein Hinweis an alle Gartenfreunde: Das Verbrennen von Gartenabfällen
jeglicher Art ist seit dem 1. April verboten. Und noch einen Appell hat
Angela Wilke an dieser Stelle: „Liebe Waldbesucher, wir freuen uns, wenn Sie in der freien Zeit Wald und Natur genießen, aber bitte beachten Sie folgende Regeln: Rauchen im Wald ist verboten. Machen Sie keinesfalls offenes Feuer im Wald, auch das Grillen ist verboten. Und Achtung: stellen Sie Fahrzeuge mit Katalysator keinesfalls auf trockenem Gras ab und
verstellen Sie die Zuwegung zum Wald nicht mit Fahrzeugen.“