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Zwei Beamte der Besonderen Verkehrsüberwachung des Autobahn- und Verkehrspolizeireviers Altentreptow in einem Videowagen haben am Montagnachmittag auf der B 96 von Neubrandenburg in Richtung Neustrelitz einen 22-jährigen Neubrandenburger mit seinem Golf aus dem Verkehr gezogen, der nach eigener Aussage mit bis zu Tempo 190 unterwegs war. Die Polizisten hatten „lediglich“ 170 Stundenkilometer gemessen. Er habe nur mal schnell seine Freunde nach Hause bringen wollen, gab der in der Residenzstadt gestoppte Raser an. Der 18-jährige Freund und die 17-jährige Freundin erklärten den Polizisten spontan, dass sie während der Fahrt Angst gehabt hätten.
Bei der Überprüfung der Dokumente stellten die Beamten fest, dass der 22-Jährige erst seit Dezember 2018 im Besitz der Fahrerlaubnis und somit noch in der Probezeit ist. Durch die hohen und mehrfachen Überschreitungen der zulässigen Höchstgeschwindigkeit und der rücksichtslosen Fahrweise des 22-Jährigen bestand der Verdacht, dass das Leib oder Leben der beiden anderen Insassen sowie anderer Verkehrsteilnehmer gefährdet wurde. Die Beamten haben daraufhin Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Neubrandenburg gehalten, welche die Auffassung teilt, dass hier der Verdacht einer Straftat gemäß § 315d StGB (illegales Kraftfahrzeugrennen) besteht.
Aus diesem Grund wurde auch in Absprache mit der Staatsanwaltschaft Neubrandenburg der Führerschein des 22-Jährigen beschlagnahmt und eine Strafanzeige gefertigt. Die Beamten verhängten außerdem ein Bußgeld in Höhe von 2180 Euro und fünf Monate Fahrverbot.