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Routiniers und Youngsters harmonieren beim PSV prächtig.

Unsere Volleyball-Drittligisten vom PSV Neustrelitz treten am morgigen Sonnabend beim Oststeinbeker SV an. Anpfiff ist um 19 Uhr. Zumindest von der Tabellenform her ist die Chance groß, dass die Neustrelitzer weitere drei Punkte auf ihr Konto buchen. Der momentan Dritte reist mit 20 Zählern zum Schlusslicht, das noch keinen auf der Habenseite hat. Außerdem präsentierten sich die Mannen von Coach Dirk Heß am vergangenen Sonnabend in der heimischen Strelitzhalle in sehr guter Verfassung (Strelitzius berichtete), da sollte morgen in Schleswig-Holstein nichts anbrennen.

Ein seltener Anblick: Meistens ist PSV-Coach Dirk Heß streng im Dienst. 

Auf keinen Fall ist der Gegner aber auf die leichte Schulter zu nehmen, da gibt es beim heutigen Abschlusstraining noch einmal eine klare Ansage vom Trainer. „In dieser Liga braucht nur eine Mannschaft einen guten und die andere einen schlechten Tag haben, und schon können sich die tatsächlichen Kräfteverhältnisse umkehren“, so Dirk Heß im Vorgespräch mit Strelitzius. „Es ist nicht der Plan, dass wir einen Punkt lassen oder gar verlieren.“

Bislang befindet sich der PSV auf Saisonkurs. Der 3. Platz sei ein gutes Ziel, hat mir Dirk Heß noch einmal bestätigt, da dürfe sich seine Truppe an diesem Wochenende allerdings keinen Ausrutscher erlauben. Der Kader sei weitgehend komplett. Mit dabei auch wieder Alex Komisarov.

Das Spiel in Oststeinbek diene, so der Coach, auch ein bisschen dazu, sich für die Rückrunde zu präparieren. Da kommt zum Auftakt vor der Weihnachtspause in zwei Wochen der Eimsbütteler TV an den Glambecker See, auch nicht gerade ein Überflieger in dieser Spielzeit.

Zuvor sind wir gespannt, wie die Tabelle morgen Abend aussieht. Der Zweitplatzierte VCO Berlin 2 (21 Punkte) empfängt die Volleyballer aus Schöneiche (20), die punktgleich hinter uns auf Platz 4 liegen mit nur einem Satz Unterschied. Wenn mich meine Mathematik nicht verlassen hat, könnten die Neustrelitzer Volleyballer sogar auf Platz 2 vorrücken. Dirk Heß beteiligt sich am großen Rechnen allerdings nicht: „Was die anderen machen, interessiert uns nicht, wir schauen nur auf uns.“ Besser so!