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Trainer Dirk Heß ist es diesmal nicht gelungen, seine Spieler in die Erfolgsspur zu bringen.

„Das musste erst mal sacken“, hat mit PSV-Trainer Dirk Heß heute Morgen zu ungewohnter Interviewstunde gesagt. Unmittelbar nach dem klaren 0:3 (19:25, 20:25, 23:25) vom Vorabend im Spitzenspiel beim SC Potsdam sei ihm erst einmal nicht nach reden zumute gewesen. Die Stimmung war alles andere als gut.

Ricardo Galandi (13), hier mit Sebastian Krause, wurde als bester Spieler geehrt.

„Wir sind in allen Spielelementen und quer durch die Mannschaft erheblich unter unseren Möglichkeiten geblieben“, schätzte der Coach ein. Die Potsdamer hätten eine unheimlich starke Abwehr und einen überragenden Libero auf die Platte gebracht und den Neustrelitzern schnell den Schneid abgekauft. „Wir wissen eigentlich was wir können, waren aber mental diesmal einfach zu schwach, um den Schalter umzulegen“, gestand Dirk Heß ein. Er habe in den Auszeiten und Wechselpausen versucht seine Jungs in die Erfolgsspur zu bringen, etwa über vermehrte Angriffe durch die Mitte, sei aber irgendwie auch nicht bei seinen Spielern durchgedrungen. Besonders schade sei, dass die Mannschaft den vielen mitgereisten Fans, die das Auswärts- zum Heimspiel machten, nichts zurückgeben konnte.

Als bester Spieler auf Seiten des PSV wurde Ricardo Galandi geehrt. Die Neustrelitzer sind mit der Niederlage auf den vierten Tabellenrang abgerutscht. Unseren Volleyballern bleiben jetzt vor der Winterpause noch zwei Spiele in der Hinrunde und ein vorgezogenes der Rückrunde, in denen sie wieder gewohnte Stärke zeigen wollen. Heute wird sich der Trainer zunächst das Video der gestrigen Begegnung in der brandenburgischen Landeshauptstadt anschauen. Nächster Gegner ist am 24. November in der Strelitzhalle der TKC Wriezen.