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Hat die TSG in Führung geschossen: Bartosz Flis (links), hier mit Trainer Tomasz Grzegorczyk. Foto: TSG

Unsere Oberligisten haben die Pokalschmach schon ein bisschen ausgebügelt. Bei Blau-Weiß Berlin haben die Jungs von Trainer Tomasz Grzegorczyk mit 2:0 (1:0) gewonnen und damit einen weiteren Dreier auf ihr Konto gebucht. Der Erfolg ist umso bemerkenswerter, als die Neustrelitzer ab der 58. Minute nach einer Gelbroten Karte für Przemyslaw Krzysztof Lagiewczyk in Unterzahl spielten. Die Tore für die Residenzstadtkicker schossen Bartosz Flis in der 30. und Ryota Okumura nach einem Konter in der 92. Minute. Damit rückt die TSG Neustrelitz auf Platz 4 der Oberliga-Tabelle Nord vor.

„Tomasz und ich zollen der Mannschaft einen riesigen Respekt für die gezeigte Leistung in einem absoluten Kampfspiel über 90 Minuten“, sagte mir Cotrainer Robert Gerhardt nach dem Spiel. Aus der Defensive heraus seien durch unser Team immer wieder Nadelstiche nach vorn gesetzt worden. Besonders hervorheben wolle er an diesem Tag Torhüter Felix Junghan, der exzellent gehalten habe. So hätte nach der ersten Hälfte eigentlich Blau-Weiß führen müssen, aber Junghan sei einfach nicht zu überwinden gewesen.

Hier in einem früheren Spiel knapp verzogen, war Okumuras Ball diesmal drin. Der erste Treffer des immer aufopferungsvoll spielenden „Samurai“ für die TSG.

Und dann natürlich ein Riesenjubel der Mannschaft für Ryota Okumura, der noch nie einen Treffer für die Neustrelitzer erzielt habe und den Sack zumachen konnte. Kritik übte mein Blogpartner an den vorgefundenen Platzverhältnissen. So eine Anlage finde sich normalerweise höchstens auf einem Dorf. Er wisse aber, dass die Gastgeber mit den Zuständen auch nicht glücklich seien.

„Ein schöner Sonntag“, schloss Robert Gerhardt, „am kommenden Sonntag wollen wir nachlegen.“ Da kommt um 13.30 Uhr der SC Staaken 1919, derzeit Tabellenzehnter, ins Neustrelitzer Parkstadion.

Keeper Felix Junghan war heute eine Klasse für sich.