Schlagwörter

, ,

Dieser Kopfball von Djibril N’Diaye (links) findet endlich den Weg in die Maschen.

90 Minuten war die TSG Neustrelitz die dominierende Mannschaft und 90 Minuten hat sie trotzdem gebraucht, um am Ende knapp mit 1:0 (0:0) gegen den Malchower SV im heimischen Parkstadion als Sieger vom Platz zu gehen. Kurz vor Abpfiff musste eine Standardsituation das Match entscheiden, nachdem es den Gastgebern nicht gelungen war, gegen die kompakte Malchower Abwehr Zählbares zu erzielen.

Auf den Torjubel mussten Mannschaft und Fans 90 Minuten warten.

Einen Freistoß aus dem Mittelfeld verwandelte Djbril N’Diaye per Kopf. Da hatten die Neustrelitzer bereits fünf Minuten Powerplay gespielt und waren selbst mit der Brechstange nicht zum Erfolg gekommen. Riesiger Jubel auf den Rängen. Rund 450 Zuschauer waren ins Parkstadion gekommen, darunter etliche aus Malchow.

An Chancen hatte es den Gastgebern nicht gemangelt. Ryota Okumura und Djibril N’Diaye in der ersten Hälfte sowie Bartosz Flis, Djibril N’Diaye und Neuzugang Roman Bobak in der zweiten unter Flutlicht vergaben gute Möglichkeiten. Leider führte die Überlegenheit der Neustrelitzer auch zum Schlendrian in der Abwehr, zum Glück setzten die Malchower nicht konsequent genug nach. Die hatten gleich nach Wiederanpfiff sogar die Chance in Führung zu gehen, was das Spiel auf den Kopf gestellt hätte. Keeper Felix Junghan kam mit den Fingerspitzen eben noch ans Leder, nachdem ein Malchower sich bei einem Blitzangriff bis vor das TSG-Gehäuse getankt hatte.

Roman Bobak blieb bei seiner Premiere für die TSG noch blass.

Ordentlich Nerven gelassen hat heute Abend TSG-Trainer Tomasz Grzegorczyk. „Die Jungs haben es extrem spannend gemacht. Eigentlich sollten sie viel früher treffen und gleich noch einen Treffer nachlegen. Nun war es wenigstens ausgleichende Gerechtigkeit, nachdem wir in Wismar am Ende noch den Gegentreffer kassiert haben“, sagte mir ein glücklicher Coach.

Das letzte Wort hat diesmal TSG-Vizepräsident Klaus Mewes von Strelitzius bekommen. „Ende gut, alles gut. es war ein nicht wirklich überzeugendes Spiel unserer Mannschaft, aber die Jungs haben nie aufgesteckt, das ist positiv anzumerken. Ich habe allerdings auch festgestellt, dass es ein Leistungsgefälle in der Mannschaft gibt.“

Am 16. September muss die TSG Neustrelitz bei Blau-Weiß Berlin antreten. Zuvor geht es am 8. September in der zweiten Runde des Landespokals zum FSV Bentwisch.

Spieltagssponsor