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Die Deponie nach den Bauarbeiten der ersten beiden Abschnitte. Im dritten Bauabschnitt soll die Abdeckung komplettiert werden.

Harry Glawe (rechts) übergibt den Förderbescheid an Heiko Kärger.

Dank der Förderung durch das Land ist der Landkreis Mecklenburgische Seenplatte in der Lage, die ehemalige Deponie Heinrichshöh in Friedland endgültig und ordnungsgemäß schließen zu lassen. Wirtschaftsminister Harry Glawe hat Landrat Heiko Kärger (beide CDU) einen Bewilligungsbescheid in Höhe von mehr als 646 000 Euro aus Mitteln des „Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums“ (ELER) übergeben.

Die Deponie wird seit 1996 nicht mehr betrieben. Der Landkreis
ist Eigentümer und muss dafür sorgen, dass schädliche Umwelteinwirkungen vermieden werden. Für zwei Teilabschnitte der Deponie ist das in den Jahren 2014 und 2015 schon erfolgt. Für die verbleibende Teilfläche von rund 1,5 Hektar wird nun in dem dritten und letzten Bauabschnitt die vollständige Abdeckung des Deponiekörpers erfolgen. Der Landkreis hat für die Sanierung einen Kofinanzierungsanteil in Höhe von mehr als 161 580 Euro zu tragen.

Die Bauleistungen werden über eine in diesem Monat veröffentliche
Ausschreibung vergeben. Der Baubeginn soll möglichst Anfang Oktober
2018 erfolgen. Es ist geplant, sie bis zum 30. Juli 2019 abzuschließen