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Im Wesenberger Stadtteil Siedlung hat ein Traum unübersehbar Gestalt angenommen. Am 5. Mai um 10 Uhr wird auf dem seit Jahren verwaisten Spielplatz der erste professionelle Boule-Platz weit und breit eröffnet. Was in jeder französischen Stadt auf öffentlichen Plätzen zum Standard gehört, Wesenberg hat es dann auch zu bieten, mit ganz wunderbarem Blick von oben auf die Woblitz.

Rund ein Dutzend Mitglieder des Freizeitsportvereins Wesenberg mit Bürgermeister Helmut Hamp an der Spitze sowie weitere Bürger haben heute Vormittag trotz des Regens weiter an der Anlage gearbeitet. Unter den Enthusiasten auch der mit dem Traum, Wolfgang „Wolle“ Schulze. Der Anwohner hatte das Potenzial der nicht mehr genutzten Fläche erkannt, sich an die Spitze der Bewegung gesetzt und war bei Stadt und Amt sowie der Wesenberger Baufirma Thomas Splett nicht nur auf offene Ohren, sondern auch auf Hilfe gestoßen.

Und so kann demnächst an der Stelle, wo zuletzt eine verrottete Halfpipe ihr kümmerliches Dasein gefristet hatte, eine echte Attraktion übergeben werden. „Die Anlage ist dann öffentlich nutzbar“, betonte Wolfgang Schulze im Gespräch mit Strelitzius. Er würdigte in diesem Zusammenhang das Engagement seiner Mitbürger. Am 4. September vergangenen Jahres war mit den Arbeiten begonnen worden. Am Ende werden es neun Arbeitseinsätze bis zum Freizeit-Kugelspiel gewesen sein. Unbedingt nachahmenswert!

Wolfgang Schulze, hier mit Heinz Maaß und Peter Hocke (von rechts), ist der geistige Vater des Projektes in der Wesenberger Siedlung.