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Mehr Aggressivität am Ball ist bei den TSG-Spielern gefordert, auch das genaue Passspiel ist ein Manko.

Tomasz Grzegorczyk. Foto: Torgelower Greif

Mit ihrem neuen Trainer Tomasz Grzegorczyk (Strelitzius berichtete) wollen die Regionalligisten der TSG Neustrelitz am morgigen Sonntag im Heimspiel gegen Schlusslicht FSV Luckenwalde „den Schalter umlegen“. So hat es mir Cotrainer Robert Gerhardt eben nach dem Abschlusstraining gesagt und damit den Klassenerhalt gemeint. In vier Wochen sind die Messen gesungen, es wird also allerhöchste Eisenbahn für die am vorletzten Tallenrang festhängenden Residenzstadtkicker, das magere Punktekonto aufzubessern.

Mein Blogpartner Robert Gerhardt hat für die morgige Begegnung im Parkstadion, Anstoß ist um 13.30 Uhr, „ein richtig gutes Gefühl. Es werden keine elf neuen Spieler auf dem Rasen stehen, aber man wird schon das eine oder andere wiederfinden können, das wir unter der Woche trainiert haben.“ Der neue Coach habe vor allem Wert auf das Passspiel gelegt, auf Standards und ein aggressiveres Zweikampfverhalten. „Ohne etwas gegen Achim Hollerieth sagen zu wollen, aber Tomasz ist ein sehr moderner Trainer, ein ganz anderer Typ“, stellte sein Stellvertreter heraus.

Dennis Wissutschek. Foto: Schütt

Grzegorczyk habe mit jedem einzelnen Spieler gesprochen und großen Wert auf die Einschätzungen seiner Jungs gelegt. Auch der Spaß sei bei den bislang drei gemeinsamen Trainingseinheiten nicht zu kurz gekommen. „Der Trainer hat unsere Spieler nach dem Trübsinn zuletzt wieder auf andere Gedanken gebracht, die hauen sich richtig rein“, ist Robert Gerhardt überzeugt. Das Team habe den neuen Fußballlehrer sehr gut aufgenommen, auch wenn alles sehr schnell gegangen sei in dieser turbulenten Woche.

Für Dennis Wissutschek ist die Saison beendet. Er wurde nach seiner Verletzung im Spiel gegen Babelsberg in dieser Woche operiert. Die Diagnose: Syndesmosebandriss.