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Wenn aus einer Behörde eine Mitteilung kommt, die unter die Überschrift „Frühlingserwachen, bitte nicht stören“ gestellt ist, fallen dem Schelm sofort sämtliche Beamtenwitze ein. Tatsächlich verbirgt sich aber in diesem Fall ein durchaus ernst zu nehmender Appell der Umweltbehörde der Mecklenburgischen Seenplatte dahinter.

Das erste sonnige Frühlingswochenende steht bevor; und sicher zieht es viele Leute hinaus in die schöne Natur der Seenplatte. Das Umweltamt des Landkreises  weist darauf hin, dass beim Wandern, Angeln, Paddeln oder Radfahren besondere Rücksicht genommen werden sollte. Denn in der Natur ist die Balz- und Brutzeit in vollem Gang, Nistmöglichkeiten sind schon gefunden oder werden noch gesucht. Insbesondere die Uferbereiche von Gewässern, Schilfgürtel, Bruchwälder und Sölle bedürfen jetzt der Ruhe, damit die Tiere, die sich dorthin zurückgezogen haben, nicht gestört werden. Sie sind auf diese Naturräume angewiesen und brauchen unseren Schutz.

Ausflüge und andere Aktivitäten sollten so gewählt werden, dass Tiere nicht beunruhigt oder gestört werden. Schilfpartien und Uferbereiche, die für gewässer- und uferbrütende Vogelarten jetzt besonders wichtig sind, sollten unbedingt gemieden werden.