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Was für ein geiler Nachmittag für rund 300 Volleball-Fans in der diesmal nicht ganz vollen Strelitzhalle am Glambecker See! Der PSV Neustrelitz Team Wesenberg schlägt in der 3. Liga Nord den TKC Wriezen mit 3:1 (20:25, 25:20, 25:22, 25:23), fährt die volle Ernte von drei Zählern ein und behauptet sich damit als Aufsteiger auf dem 4. Rang der Tabelle.
„Der Sieg ist umso höher zu bewerten, als wir ja heute quasi mit der Regionalliga-Mannschaft der vergangenen Saison, und das noch in Notbesetzung, spielen mussten“, freute sich Coach Dirk Heß nach dem Match im Gespräch mit Strelitzius. Nicht weniger als sechs Spieler hatten dem Trainer nicht zur Verfügung gestanden. Zum Glück habe das Wriezener Team nicht den besten Tag erwischt, so mein Blogpartner.
Der PSV hat kein schönes Spiel gezeigt, aber dafür bewiesen, dass die Moral stimmt. Nach dem verlorenen 1. Satz haben sich die Jungs in beeindruckender Manier zurückgekämpft. Schwerstarbeit im 3. Satz. Bei zeitweilig sechs Punkten Vorsprung für die Gastgeber, kamen die Wriezener wieder heran und die Hausherren brauchten drei Satzbälle, ehe der Sack zu war. Im 4. Satz liefen die Neustrelitzer nach einem verschlafenen Auftakt bis zum 13:13 ständig einem Rückstand hinterher. Beim 16:16 war noch nichts entschieden, dann kam die Heß-Truppe in die Vorhand und gab das Heft des Handelns nicht mehr aus der Hand. Noch ein verschlagener Matchball, und schließlich nur noch Jubel. Als Bester auf Seiten der Neustrelitzer wurde Andrej Storozhenko geehrt, der heute wieder einmal mit viel Leidenschaft für die entscheidenden Punkte gesorgt hat. Und ob ein vergeigter Matchball den Aufschläger noch eine Kiste Bier kostet, zu meinen aktiven Zeiten war das so…
Diesmal habe ich Dirk Heß nicht entlassen, ohne ihm die Zielstellung für die Saison abzuringen. „Wir wollen auf das Treppchen, das ist jetzt realistisch, nachdem wir die schweren Spiele gegen Kiel und gegen die Preußen bereits hinter uns haben. Bleiben die Pinneberger…“
Am Sonnabend, den 17. Februar, um 18 Uhr, treten die PSV-Mannen erst einmal in Berlin beim Tabellenschlusslicht TSV Spandau 1860 an. Zu der Begegnung wird ein Fanbus organisiert, war heute in der Halle zu erfahren.



