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Die Avocado scheint sich in Deutschland nicht so richtig durchzusetzen. Meine eine Kollegin, die sich ihr „Mittagessen“ immer erst in der Teeküche zurechtschnitzt, hat sie regelmäßiger auf dem Teller, während die andere nun gar nicht auf Avocado steht. Selbst die gesundheitsbewusste Holde an meiner Seite hat die Beere aus botanischer Sicht nicht wirklich auf dem Zettel, ganz im Gegensatz zur täglich mehrmaligen Kiwi. Dabei empfehlen Ernährungsexperten die Avocadofrucht sogar zum täglichen Verzehr. Ihr Fett ist leicht verdaulich und besonders wertvoll, und sie enthält nervenstärkende Vitalstoffe wie Magnesium, Phosphor und Vitamin B6.

Ich habe uns am Sonnabend ein einfaches Nudelgericht gegönnt, in dem die Avocado so richtig auftrumpfen konnte. Das Kaufland hatte freundlicherweise schon „Essfertig“ an die Auslage geschrieben. Ansonsten die noch harten Avocados ein paar Tage in Papier gewickelt lagern.

Zwei Avocados habe ich längs aufgeschnitten, die Kerne herausgedreht und das Fruchtfleisch mit dem Löffel aus der Schale gehoben. In einer Schüssel ein bisschen zerdrücken und mit ein paar Spritzern Zitrone anreichern. Dann zwei Fleischtomaten in kleine Stückchen zerschneiden und zum Püree geben. Ein Bund glatte Petersilie kommt fein gehackt auch noch dazu. Jetzt mit Salz und Cayennepfeffer würzen und beiseitestellen.

Ein paar Schinkenwürfel in Margarine anbrutzeln. 400 Gramm Spaghetti bissfest kochen, abgießen und in eine vorgewärmte Schüssel geben. Mit dem Avocadopüree und den Schinkenwürfeln mischen und schnell servieren, denn die Nudeln halten die Wärme nicht lange. Schmeckt himmlisch! Guten Hunger! Und ich bin immer noch dermaßen entspannt…