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Thomas Müller, Henry Tesch und Karlo Schmettau (vorn von links) erklommen das Gerüst und walteten ihres Amtes.

Das berühmte Schnapsglas, das auf dem Boden zerschellen muss, hat es auch zersplitternd getan. Damit dürfte dem Erfolg bei der Errichtung des neuen Dorfgemeinschaftshauses in Leussow nichts mehr im Weg stehen. Heute Vormittag wurden Grundsteinlegung und Richtfest (Strelitzius berichtete) in einem Zug gefeiert.

Vizelandrat Thomas Müller (CDU) hat es auf einen Nenner gebracht: Man dürfe die Dörfer nicht aus dem Blick verlieren, das Projekt passe absolut in die Zeit. Zusammen mit Mirows Bürgermeister Karlo Schmettau (FDP) und dessen 1. Stellvertreter Henry Tesch (CDU), bis zur Eingemeindung Bürgermeister der Gemeinde Roggentin und damit auch von Leussow, hatte Müller das Gerüst erklettert, um den offiziellen Richtakt vorzunehmen. Zuvor war mit Hilfe von Ferienkind Melissa eben noch der Grundstein gelegt worden. Ordnung muss sein. Mit Sekt wurde alles besiegelt, und der Kuchen der Leussower Bäckerinnen ist ohnehin legendär. Vom Ausnahmewetter zum Festakt ganz zu schweigen.

Rund 259 000 Euro kostet das neue Zuhause des Dorfvereins. Das Gros der Mittel kommt aus dem europäischen Leader-Programm für den ländlichen Raum, mit gut 32 000 Euro ist die Stadt Mirow in ihrem Ortsteil dabei. Im August 2015 hatten die Stadtvertreter ihren Segen zu dem Vorhaben gegeben, im Mai 2017 begannen die Abbrucharbeiten an dem maroden alten Dorfklub in Leussow. Letztlich soll das Haus im Oktober diesen Jahres fertig sein und eingeweiht werden. Wenn die Bauleute weiter so ranklotzen, fast ausschließlich von Firmen aus der Region, besteht auch kein Zweifel an diesem Termin.

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