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Die Mecklenburgische Staatskapelle Schwerin lädt wieder zum musikalischen Picknick ein, nur nicht in Mirow. Foto: Silke Winkler
Für alle Musikfreunde, die sich vielleicht in diesem Sommer auf ein weiteres Konzert der Mecklenburgischen Staatskapelle Schwerin in der „MeckProms“-Reihe in Mirow gefreut haben, habe ich eine schlechte Nachricht. Nach dem Programm „Very British“ 2015 machen die Musiker im 20. Jahr der Konzertreihe leider einen Bogen um die Schlossinsel. Immerhin sollen ja die Veranstaltungen an möglichst viele malerische Adressen im Land führen, und wir sind diesmal eben nicht dabei. Bedauern auch aus dem Amt Kleinseenplatte, das mich informiert hat. Aber ich bin sicher: Die „MeckProms“ kehren nach Mirow zurück.
Die Staatskapelle Schwerin eröffnet ihren sommerlichen Reigen am Dienstag, den 26. Juli, um 21 Uhr, auf der Freilichtbühne der Landeshauptstadt mit anschließendem Feuerwerk im Schweriner Schlossgarten. „Music around the World“ lautet das Motto für die insgesamt vier Konzerte an ausgesucht schönen Orten in Mecklenburg-Vorpommern. Am 31. Juli sind die Musiker um 11 Uhr vor Schloss Bothmer in Klütz zu Gast. Im Anschluss an das Konzert findet übrigens ab 13 Uhr der zweite Gartentag der Staatlichen Schlösser und Gärten M-V statt, bei dem floristische Angebote, fachkundige Führungen, Gartenliteratur im Ehrenhof und eine Filmvorführung im Grünen auf dem Programm stehen.
Das Schweizerhaus im Schlosspark Ludwigslust lädt am 7. August 2016 um 11 Uhr zum Konzert ein, und das Abschlusskonzert der „MeckProms“ wird auf dem Domplatz in Güstrow am 9. August um 20 Uhr gespielt.
Zu diesem Beitrag hat mich ein Kommentar von Haidrun aus Neustrelitz erreicht:
Lieber Strelitzius,
dass die MeckProms nicht nach Mirow kommen, finde ich nicht nur „etwas schade“, sondern sehr, sehr bedauerlich. Ich glaube auch nicht an eine Rückkehr. Es waren leider immer viel zu wenige Zuhörer gekommen. Wir Einheimischen blieben unter uns. Die vielen, vielen Touristen haben das irgendwie nie richtig mitbekommen. Die Plakate der MeckProms waren aber auch immer sowas von abweisend aufgemacht. Wenn man sie überhaupt gesehen hat, dann fielen einem beim Anblick vor lauter Langeweile die Augen zu.
(Das wollte ich nur mal loswerden.)