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Schlagwort-Archiv: Reise

Reise zum tatsächlich kältesten Ort der Welt: Wesenberger brenn:werk empfängt Abenteurer zu spannendem Dia-Vortrag

18 Mittwoch März 2026

Posted by Strelitzius in Freizeit

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Schlagwörter

Brenn:werk, Dia-Vortrag, Kältepol, Mecklenburgische Kleinseenplatte, Prokein, Reise, Tickets, Wesenberg

Foto: Ronald Prokein

Mitten im aufkommenden Frühling können Besucher des Wesenberger brenn:werks am 28. März um 19 Uhr ganz entspannt der Geschichte einer Reise zum kältesten Ort der Welt lauschen. Und es ist nicht der Ort, der im Guinnessbuch der Rekorde steht, soviel sei schon mal verraten.

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"Insulaner" stillt Fleischeslust

06 Montag Apr. 2015

Posted by Strelitzius in Allgemein

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Schlagwörter

Freizeit, Gastronomie, Mecklenburg-Strelitz, Reise

Wanderer, kommst du voller Fleischeslust nach Malchow, dann bist du im „Insulaner“ an der richtigen Adresse. So viel lecker Roulade und Schnitzel, Kotelett und Haxe, Leber und Sauerbraten, Steak und Sülze wie hier gibt es so schnell nicht woanders. Wobei aus der Küche, nur wenige Meter von der Wasserkante direkt an der Drehbrücke, natürlich auch guter Fisch zu haben ist. Die Holde und meine Wenigkeit haben uns am Ostermontag im „Insulaner“ niedergelassen und sind voller satter Zufriedenheit wieder aufgestanden.

Jens Renelt, Herr über Hotel und Restaurant, kann und will seine Berliner Herkunft nicht verleugnen. Und so begegnen dem Gast in der Speisekarte Nante und Kreuzberg, Knorke, Schnieke und Schlachtensee, Joldbroila, Liebensjewürzich und Allet in Butta, gepaart mit Plattdeutschem und einem bei Oscar Wilde geborgten Hausmotto: „Ich habe einen ganz einfachen Geschmack: Ich bin immer mit dem Besten zufrieden.“

Auch an den Wänden des Restaurant ist in einem Sammelsurium viel zu entdecken. Eine Sammlung von Kaffeemühlen neben Altberliner Fotografien und Döblins „Berlin Alexanderplatz“ neben Falladas „Eisernem Gustav“. Dazu im Eingangsbereich ein bisschen Zille. Urgemütlich!

Die Bedienung war bestens, und dass wir letztlich nicht der Fleischeslust gefrönt haben, lag an dem, was wir an den Feiertagen bereits verspachtelt hatten. So vereinten sich im figurschonenden Salat der Holden nach Art des Hauses Forellenfilet und geraspelter Feta-Käse, und ich bin doch glatt auf ein Bauernfrühstück gekommen. Hatte ich gefühlte 100 Jahre nicht. Wobei die delikaten Gürkchen am Tellerrand eine Extraerwähnung verdient haben.

Wie auch die Vorsuppe, eine Lauch-Kartoffel-Sauerrahm-Variation. Zu der ganz herrlichen Wursteinlage konnte ich bei allen Anflügen von Enthaltsamkeit dann doch nicht nein sagen. Ganz zu schweigen vom böhmischen Schwarzbier, mein ganz persönlicher Verrat am Berliner Pilsener…

Für den nächsten Malchow-Besuch haben wir uns die Terrassenplätze des „Insulaners“ zum Schiffegucken vorgemerkt. Allerdings wird es die Qual der Wahl. Denn bei wärmerem Wetter als heute lockt auch das Hotel „Inselhof“ mit seinem malerischen Hofrestaurant. Kommen wir dort zu Stuhle, erfahrt Ihr es, liebe Blogfreunde.

Malchow 103

Fremdgegangen in Rheinsberg

08 Sonntag März 2015

Posted by Strelitzius in Allgemein

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Schlagwörter

Freizeit, Gastronomie, Mecklenburg-Strelitz, Reise

Rheinsberg 117
Strelitzius schaut auch hin und wieder hinüber ins Preußische und hat so eine kleine Schwäche für die Rheinsberger Ecke. Zumal es dort eben Dinge gibt, die du hierzulande nicht findest. Wie das Schwimmbecken im Hafenhotel, das nicht nur durch vernünftige Länge gefällt, sondern auch durch akzeptable Tiefe. Dass es unter Pool firmiert, ist nun wirklich tiefgestapelt. Dazu der atemberaubende Blick auf das Hafendorf, das hat schon was. Vorher unbedingt noch eine Runde drehen, Häuschen und Boote angucken und den Leuchtturm erklimmen.

Die Sauna ist guter Durchschnitt, die Plastiksitze in der Dampfabteilung sind gewöhnungsbedürftig, und ja, man nimmt kein Handtuch mit hinein. Eine Dame blieb nach entsprechender Auskunft dann lieber stehen. Dafür auch der Saunabereich wie überhaupt das ganze Haus von großzüger Dimension, und als Sahnehäubchen gibt es in der Wellness-Abteilung einen Eisbrunnen. Schwimmen und Schwitzen kosten fünf Euro die Stunde, drei Stunden sind für 13 Euro pro Nase zu haben.
Rheinsberg 110
Da auch das Restaurant des Hafenhotels etwas hallenartiges hat, haben die Holde und ich unseren fahrbaren Untersatz auf der Suche nach intimerem Ambiente in die Stadt gelenkt. Wir sind schließlich im „Alten Fritz“ in der Schlossstraße 11 niedergekommen. Das Restaurant kann unter diesem Namen auf eine über hundertjährige Geschichte blicken. Unbedingt zu empfehlen. Die Kresse-Cremesuppe gab es im größten tiefen Teller, der mir je vorgesetzt wurde. Die Kalbsleber an Kartoffelpüree mit Spinat und Äpfeln war ein Gedicht und hätte des obligatorischen, längst überholten Balsamico-Gepinsels am Tellerrand gar nicht bedurft. Oben drauf gab es dann eine Crème brulée – himmlisch.

Meine bessere Hälfte bekam zum Salat gebackenen Ziegenkäse und hatte auch nicht zu meckern. Da hat man dem für Preußens Glanz und Gloria stehenden Restaurant mit seiner wirklich stilsicheren Einrichtung glatt verziehen, dass es Veltins und nur Veltins an Hahn und in der Flasche hatte. Und die Spinnweben hier und da haben wir unter antik verbucht. Zum Wohlfühlpaket beigetragen hat der versierte Kellner, der sich sogar anbot, zwecks Komplettierung eines Drinks im hauseigenen Kräutergarten zu wühlen. Wir hielten das erst für einen Witz und applauidierten dann umso mehr, als er tatsächlich noch ein Überbleibsel Minze an unseren Tisch trug.
Restaurant

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71 Jahre, Wesenberg in Mecklenburg-Strelitz, Diplomjournalist, Mitglied im Deutschen Journalisten-Verband

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