Der Frauenchor Freundschaft Neustrelitz e.V. lädt unter der bewährten Leitung von Hans Joachim Fiedler herzlich zu seinen Weihnachtskonzerten ein. Diese finden am Freitag, den 29. November, um 17 Uhr, in der Buttelkirche Dabelow, und am Sonntag , den 8. Dezember, um 16 Uhr, in der Orangerie Neustrelitz statt. Schwerpunkt in diesem Jahr sind Lieder des Komponisten Engelbert Humperdinck, welcher am 27. September1921 in Neustrelitz verstarb.
Im April 1997 veranstaltete eine neue Formation ihr erstes Frühlingskonzert in der Orangerie Neustrelitz: Die Neustrelitzer Rentnerband! Profis, Semi-Profis und Laien hatten sich auf Initiative von Johannes Groh zusammengetan, um „olle Kamellen“ aus den1920igern wieder zum Klingen zu bringen. In Anlehnung an Udo Lindenbergs Andrea Doria taufte Groh das Ensemble „Neustrelitzer Rentnerband“. Ein Klavier, ein Akkordeon, zwei Geigen, Cello, Kontrabass, Schlagzeug bildeten die Anfangsbesetzung, später kamen Zither, Mundharmonika, Trompete, Flöte, Oboe, Klarinette, Saxophon, E-Bass hinzu.
Walter Diesterhaupt, ehemals Bratschist am Theaterorchester Neustrelitz, übernahm die Leitung als Geiger Anfang der 2000er. Diesterhaupt (heute 88) spielte außerdem Saxophon und Schlagzeug und war schon zu DDR-Zeiten ein gefragter Arrangeur. Unter seiner Leitung wurde aus der Rentnerband ein echtes Salonorchester. Bei seinen großen Auftritten im Landestheater sind heute bis zu 20 Musiker auf der Bühne!
Nun kehrt das Ensemble nach jahrelanger Schließung und Restaurierung der Orangerie zu seinem Herbstkonzert wieder an den Ort seines Beginns zurück: Am Sonntag, den 15. September, lädt das Salonorchester u 16 Uhr zum Herbstkonzert! Restkarten sind im Vorverkauf in der Orangerie zu den Öffnungszeiten erhältlich.
Auf den letzten Drücker habe ich von Anne Meier erfahren, dass es am morgigen Sonnabend ein Konzert des Jugendsinfonieorchesters Neustrelitz mit Ehemaligen gibt. Die Proben haben heute in der Musikschule Neustrelitz stattgefunden. Der Auftritt vereint morgen um 17 Uhr ca. 100 Beteiligten in der Orangerie.
„Denkmalpflegerisches Gebot für die Residenzstadt: Heilung unserer größten städtebaulichen Wunde.“ Zu einem diesbezüglichen Vortrag mit Diskussion lädt der Residenzschlossverein Neustrelitz am morgigen Mittwoch, den 15. Mai, um 17 Uhr in die Orangerie Neustrelitz ein, der Eintritt ist frei.
Eigentlich ist der Umgang mit einer Wunde innerhalb eines hochwertigen denkmalgeschützten Areals in unserem europäischen Kulturraum klar geregelt. Trotzdem entbrennt um die Heilung städtebaulicher Wunden regelmäßig ein Streit. Obwohl es bei Wiederaufbauten verlorener Baudenkmale um minimale Bruchteile der zur Bebauung anstehenden Flächen geht (denkmalgeschützte Objekte nehmen insgesamt nur etwa 5% unseres Baubestandes ein), möchte auch hier regelmäßig die Architektur der Moderne zum Zuge kommen.
Gastreferent Bertram Barthel vom Stadtbild Deutschland e.V. wird anschaulich darlegen, was uns jenseits des Denkmalrechts emotional bewegt, was uns an intakten architektonischen Ensembles des städtebaulichen Kulturerbes so fasziniert, was historische und wiedererrichtete Bauten so anziehend für uns macht und welche identitätsstiftende Wirkung diese entfalten können.