Am kommenden Montag, 31. März, können die Neubrandenburgerinnen und Neubrandenburger die Themen, die sie bewegen, wieder direkt mit Oberbürgermeister Silvio Witt besprechen. Zwischen 17 und 19 Uhr ist er in der Offenen Mühle (ehemals Kornhus), Jahnstraße 3, anzutreffen.
Die Bürgersprechstunde des Oberbürgermeisters ist ein bewährtes Format und gibt allen interessierten Bürgerinnen und Bürgern Neubrandenburgs die Möglichkeit, mit Oberbürgermeister Silvio Witt ins Gespräch zu kommen, Fragen an ihn zu richten und Anliegen zu schildern.
Am Montag, 23. September, um 17 Uhr, im Regionalmuseum Neubrandenburg/Franziskanerkloster in der Stargarder Straße 2 können die Neubrandenburgerinnen und Neubrandenburger die Themen, die sie bewegen, wieder direkt mit Oberbürgermeister Silvio Witt besprechen. Die Bürgersprechstunde gibt allen interessierten Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit, mit dem Oberbürgermeister direkt ins Gespräch zu kommen. Vor Ort sind dieses Mal auch mehrere Kolleginnen und Kollegen der Verwaltung, die zu ihren Verantwortungsbereichen ausführen und als Gesprächspartnerinnen und Gesprächspartner zur Verfügung stehen:
§ Frau Kapler, Bürgerbeauftragte der Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg § Frau Kunze, Abteilungsleiterin Ordnung, Verkehr, Gewerbe § Herr Vogel, Abteilungsleiter Grünflächen, Friedhof und Forst § Herr Kersten, Digitalisierungsmanager § Herr Ramp, Abteilungsleiter Schule, Sport, Generationen
Im Anschluss an die Bürgersprechstunde wird eine kostenlose Führung durch das Museum angeboten.
Termine der nächsten Bürgersprechstunden
15.10.2024: Die Bürgerbeauftragte zu Gast im Stadtteilbüro Datzeberg. 21.11.2024: Die Bürgerbeauftragte zu Gast im Mehrgenerationenhaus Reitbahnviertel. 25.11.2024: Der Oberbürgermeister zu Gast im Stadtteilbüro Oststadt. 17.12.2024: Die Bürgerbeauftragte zu Gast im Stadtteilbüro Datzeberg.
Studierende aus ganz Mecklenburg-Vorpommern, die eine herausragende Idee für die Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg haben, können sich noch bis zum 15. Juli um den diesjährigen Förderpreis des Neubrandenburger Oberbürgermeisters bewerben. Die wissenschaftlichen Arbeiten, die zur Bewerbung eingereicht werden, sollen im weitesten Sinn einen Nutzen für die Stadt oder Region haben. So sollen sie dazu beitragen, die Tätigkeit der Stadtverwaltung als moderne, bürgerfreundliche Dienstleistungseinrichtung zu unterstützen und den Lebenswert der Vier-Tore-Stadt zu erhöhen.
Im Rahmen der wissenschaftlichen Arbeiten sollen daher Forschungsergebnisse und Literaturanalysen aufgezeigt werden. Dabei kann es sich um Ideen und Vorschläge zur Stadtentwicklung, zum Städtebau und zur Wirtschaftsförderung oder zu Themen in den Bereichen Bildung, Kultur, Sport sowie Soziales und Generationen handeln.
Der Förderpreis des Oberbürgermeisters ist mit 750 Euro (1. Preis), 500 Euro (2. Preis) und 250 Euro (3. Preis) dotiert. Voraussetzung ist die Immatrikulation in einer Fachhochschule, Hochschule oder Universität in Mecklenburg-Vorpommern.
Aus Anlass des Diebstahls einer Regenbohnenfahne am Wochenende auf dem Neubrandenburger Bahnhofsvorplatz und des gleichzeitigen Hissens einer Hakenkreuzflagge (Strelitzius berichtete) hat sich Neubrandenburgs Oberbürgermeister Silvio Witt in einem offenen Brief an alle seine Mitbürger gewandt. Hier der Wortlaut:
Liebe Neubrandenburgerinnen und Neubrandenburger,
meine erste Regenbogenfahne bekam ich als 15-jähriger Schüler am Sportgymnasium Neubrandenburg in Form eines Pins geschenkt. In einer Biologiestunde war die Deutsche Aidshilfe zu Gast und hat uns zum Thema HIV/AIDS aufgeklärt. Dies war im Jahr 1993. Zu dieser Zeit durften homosexuelle Handlungen unter Männern laut Paragraf 175 des Strafgesetzbuches noch verfolgt und geahndet werden. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) führte Homosexualität noch bis 1990 als Krankheit auf. Diesen Pin mit der Regenbogenfahne erhielt ich demnach in sehr bewegenden Zeiten und habe ihn noch heute, 30 Jahre später. Ich trage ihn gelegentlich. Vor allem am 1. Dezember, dem Welt-AIDS-Tag.
Für mich ist die Regenbogenfahne ein Symbol, wie sich unser Land in den vergangenen Jahren weiterentwickelt hat. In vielen Bereichen. Denn die Regenbogenfahne ist ein inklusives Symbol. Sie steht für Toleranz, Offenheit und Vielfalt. Die gesellschaftlichen Entwicklungen betreffen eben nicht nur queere Menschen, sondern uns alle! Wir reden von der Inklusion von Menschen mit Handicap, von einem größeren Bewusstsein für Umwelt- und Naturschutz, von der Gleichstellung und vielen anderen Sachverhalten. Bei all diesen Themen haben wir einiges erreicht, aber vieles noch vor uns. Eine Demokratie lebt von der Weiterentwicklung.
Genau deshalb ist eine an sich arbeitende, tolerante, offene, vielfältige und vor allem demokratische Gesellschaft so wichtig.Das Entfernen der Regenbogenfahne am Neubrandenburger Bahnhof war ein wiederholter symbolischer Akt der Intoleranz. Das Hissen von nationalsozialistischen Symbolen am Neubrandenburger Bahnhof ist ein Tabubruch! Dies ist nicht Neubrandenburg.