Cindy Kiewitz-Schade ist neue Bürgermeisterin der Gemeinde Priepert in der Mecklenburgischen Kleinseenplatte. Die 48-jährige Betriebswirtin und Kommunalpolitikerin, einzige Bewerberin um das Amt, konnte beim heutigen Urnengang von den 176 abgegebenen gültigen Stimmen ihrer Mitbürger 138 auf sich vereinen. 38 Wahlberechtigte stimmten gegen den Vorschlag.
Die Wahlbeteiligung betrug 64,3 Prozent. Cindy Kiewitz-Schade tritt die Nachfolge von Manfred Giesenberg an, der im April diesen Jahres aus persönlichen Gründen zurückgetreten war.
Nachdem Manfred Giesenberg Ende April den Rücktritt vom Prieperter Bürgermeisteramt bekanntgegeben hatte (Strelitzius berichtete), steht nun am Sonntag die Wahl des neuen Gemeindeoberhaupts an. Am 14. September in der Zeit von 8 bis 18 Uhr findet diese im Dorfgemeinschaftshaus Priepert statt. Zur Wahl steht die Einzelkandidatin Cindy Kiewitz-Schade, die nach dem Rücktritt von Manfred Giesenberg den Posten bereits kommissarisch bekleidet hatte.
Constance von Buchwald (vorn rechts) mit den Abgeordneten Johannes Arlt und Philipp Amthor (vorn von links) sowie den anderen Gesprächsteilnehmern.
Auf Einladung von Bürgermeisterin Constance von Buchwaldt trafen sich heute Landwirte, Gewerbetreibende und Vertreter von Unternehmen der Daseinsvorsorge in Feldberg zu einem Gedankenaustausch. „Anlass war, dass wir nach den diversen Protesten, an denen sich neben Landwirten und Unternehmen der Landtechnik alle handwerklichen Gewerke, Touristiker, Mediziner, Pflegekräfte aus der Feldberger Seenlandschaft und dem benachbarten Fürstenwerder beteiligt haben, wieder eine sachliche Basis für Gespräche finden müssen“, so das Gemeindeoberhaupt gegenüber Strelitzius. „Ich stehe mit dem Versammlungsleiter der Bauern-Demonstration sowie den Gewerbetreibenden in der Feldberger Seenlandschaft in Kontakt. Den hier ansässigen Landwirten und den Gewerbetreibenden, aber auch Apothekeninhabern und Pflegediensten sollte ein Forum gegeben werden, mit Mitgliedern des Bundestages ins Gespräch zu kommen. Von verbindlichen Lösungsansätzen sind wir sicher noch weit entfernt, den Gesprächsfaden sollten wir aber dennoch nicht verlieren. Darüber waren sich alle einig.“
Trotz der Kurzfristigkeit und Spontanität der Einladung konnten es Johannes Arlt (MdB der SPD) und Philipp Amthor (MdB der CDU) kurzfristig einrichten, an diesem Austausch teilzunehmen. Jeder Vertreter der teilnehmenden Branchen konnte gegenüber den Bundestagsabgeordneten die derzeitigen unternehmerischen Beweggründe für Proteste und Demonstrationen erläutern. Die Motive wurden nach Einschätzung der Bürgermeisterin klar und nachvollziehbar dargestellt.
Die Teilnehmer der Gesprächsrunde vereinbarten, sich im Herbst 2024 wieder zusammenzusetzen. Constance von Buchwaldt abschließend: „Dank an alle für das konstruktive Gespräch.“