Mein „Fundstück“ von gestern in Wesenberg, in meiner Heimatstadt gleich zwei Mal verblüffend, war heute Vormittag schon keines mehr. Und auch in Neustrelitz am Leea war der Kalenderirrtum im Werbebanner der Eventarena getilgt. Keine Ahnung, ob meine Glosse einen Nachteinsatz ausgelöst hat, oder einen in aller Herrgottsfrühe. Jedenfalls erlebe ich es selten, dass so zügig auf einen Blogeintrag reagiert wird. Um nicht zu schreiben, rekordverdächtig.
Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah? Oder das Rätselhafte. Das erste „Fundstück“ des neuen Jahres für meine beliebten Blog-Reihe ist mir ausgerechnet in meiner Heimatstadt Wesenberg untergekommen. Die Eventarena Neustrelitz bewirbt ein „Next Date“ am Samstag, den 31.12..
Nun bin ich ja dem Alter, in dem man sich in Eventarenen getummelt hat, schon um einiges entsprossen. Und auch gedatet werde ich, in festen Händen befindlich, quasi nicht mehr. Insofern erhebt sich für mich nicht vorrangig die Frage, welcherlei Event mich da beim „Next Date“ erwartet. Zumal ich um 22 Uhr in der Regel auch nicht mehr zur Hochform auflaufe, sondern eher zur Bettschwere neige.
Leere Bananenkisten und Umzugsbücherkisten gibt es derzeit massenweise im Neustrelitzer Antiquariat, Am Stadthafen 17. Wer Interesse hat, kann sie am Dienstag, 17. Dezember, zwischen 14 bis 18 Uhr abholen – kostenlos, vielleicht gegen eine kleine Spende.
Der November ist der Monat des Gedenkens. Den Abschluss bildet traditionell der Totensonntag – ein stiller Gedenktag, an dem fröhliche und laute Veranstaltungen untersagt sind. Die Kirchen Neubrandenburgs und die Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg gedenken am Sonntag, 24. November, im Rahmen der folgenden Veranstaltungen:
Mein Blog wird ja weltweit gelesen. Die Frage ist natürlich, ob Strelitzius ausgerechnet in der Nähe des Gardasees in Italien Leser hat. Aber vielleicht sind die Italiener ja auch noch hier in der Kleinseenplatte. Und sprechen Deutsch. Und stoßen auf der Suche vielleicht nach einer lohnenden Veranstaltung im Urlaub auf diese Zeilen.
Jedenfalls hat mein treuer Leser Dr. Reinhard Wilhelm seit einigen Tagen an einem Zaunpfahl am nördlichen Jungfernstieg in Wesenberg ein Lederhalsband für einen kleinen Hund bemerkt. Es hat eingeprägte Koordinaten.
Heute Morgen hat Reinhard Wilhelm das Fundstück dann mitgenommen. Benutzt man die Koordinaten kommt man auf einen Ort südöstlich des Gardasees in Italien, hat mein Blogfreund herausgefunden. Am Halsband aufgefädelt war auch noch ein kleiner schwarzer Haargummi. Wer vermisst ein Hundehalsband? Gern bei mir melden, ich stelle dann den Kontakt zum Finder her.
Hundertprozentig sicher bin ich mir natürlich nicht. Aber zu 99 Prozent dürfte zutreffen, dass es das bei der Theater und Orchester GmbH noch nicht gegeben hat. Die Sopranistin Laura Scherwitzl ziert jetzt nicht nur ein aktuelles Plakat, sondern auch eine Praline. Mir verabreicht, aber noch nicht in Verzehr geraten, also die Praline, wurde sie auf der gestern stattgefundenen Pressekonferenz zu den Festspielen im Schlossgarten 2024. Bei denen die Sängerin in der Operette „Ein Walzertraum“ die Rolle der Franzi Steingruber besetzt (Strelitzius berichtete).
Kompliment an die Theater und Orchester GmbH für die Marketing-Idee, die ganz nebenbei meine Reihe „Fundstücke“ im Strelitzius Blog auf ganz außergewöhnliche Weise bereichert. Da kann die Mozart-Kugel getrost wegtreten. Zumal es der Komponist lediglich auf die Verpackung geschafft hat, nicht auf den Rundling. Soweit ich weiß.
Es wäre toll, wenn die „Scherwitzl-Praline“ zu den Festspielen in großer Stückzahl auch unters Festspielvolk geriete. Natürlich gibt es gleich zwei Herausforderungen: einen Großproduzenten finden und die Süßigkeit auf dem Schlossberg hinreichend kühlen. Aber, liebe TOG, Ihr schafft das! Ich habe die Praline mit dem Konterfei der ausgerechnet in der süßen Hauptstadt Wien gebürtigen Sopranistin zunächst einmal behutsam nach Hause transportiert und wohltemperiert eingelagert. Wann ich sie mir zu Gemüte führe, also die Praline, steht noch in den Sternen. Zum Vernaschen muss es schon einen sehr besonderen Anlass geben.