Schlagwörter
Ausnahmezustand, Demmin, Frau, Mecklenburgische Seenplatte, Messer, Schusswaffe, Schwerverletzte, Siedenbrünzow

Wie gestern Abend bereits durch die Polizei berichtet, kam es am Montagnachmittag zum Schusswaffengebrauch in einer Wohnung in einem Mehrfamilienhaus in Siedenbrünzow bei Demmin. Nach bisherigem Erkenntnisstand wurde über die Rettungsleitstelle bekannt, dass sich momentan eine junge Frau in einer Wohnung in Siedenbrünzow aufhalte, die mit einem Messer bewaffnet sei und sich in einem psychischen Ausnahmezustand befinde. Der Bewohner, bei dem die junge Frau zu Gast war, verließ die Wohnung und alarmierte die Rettung.
Nach dem Eintreffen von zwei Streifenwagenbesatzungen des Polizeihauptreviers Demmin in der Wohnung wirkte die Situation zunächst kontrollier- und überschaubar. Im weiteren Verlauf kam es plötzlich und aus bislang ungeklärter Ursache durch die 20-jährige Frau zu einem Angriff mit einem Messer gegen den im Einsatz befindlichen Notarzt und die Polizeibeamten. Daraufhin wurden zwei Schüsse durch die Beamten abgegeben, wodurch der Angriff verhindert werden konnte. Die Frau wurde schwer, aber nicht lebensbedrohlich verletzt und zur weiteren medizinischen Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.
Das Messer wurde durch die Beamten sichergestellt. Die Ermittlungen werden weiterhin durch die Kriminalpolizeiinspektion Neubrandenburg geführt.