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Camille, Deutsche Tanzkompanie, Landestheater, Mecklenburg-Strelitz, Momentum, Neustrelitz, Premieren

(Nur) Am Freitag, 13. Juni, ist um 19.30 Uhr, im Landestheater Neustrelitz mit MOMENTUM und CAMILLE ein besonderer Tanzabend zu erleben. Gerade erst sorgte die erlösende Nachricht von der gesicherten Zukunft der Deutschen Tanzkompanie für Glücksmomente in der Kompanie, in der Stadt und der Region. „MOMENTUM – Wir tanzen weiter“ so lautet der Titel des nächsten Programms, an dem das Ensemble gerade arbeitet. Was könnte passender sein?
Genau genommen, sind am Freitag im Neustrelitzer Landestheater gleich zwei Premieren zu erleben: Mit dem in dieser Zusammensetzung einmaligen „MOMENTUM“-Programm und mit „CAMILLE“ erwartet die Zuschauer ein spannungsreicher, ausdrucksstarker und intensiver Abend!
In „MOMENTUM – Wir tanzen weiter“ treten gleich sieben sehr individuelle Stücke von Vinícius da Silva, Linn Rümpler, Noé Plasencia, Daisuke Sogawa und Sara Branco unter die Augen des Publikums. Tänzerinnen und Tänzer, die für einen Wimpernschlag der Geschichte als Ensemblemitglieder der Deutschen Tanzkompanie in Neustrelitz vereint sind, die hier tatsächlich zusammengefunden haben, treten aus ihrer derzeitigen Rolle heraus, indem sie ganz eigene, sehr persönliche Choreographien entwickeln, für ihre Kollegen, für sich, für uns. Das Momentum steht dabei für den glücklichen, zur Entscheidung führenden „Drive“ oder ganz nüchtern für die Bezeichnung der physikalischen Größe Impuls: Tanz braucht Impulse, Schwung, Kraft.
Zu den Jungen gesellt sich eine Erfahrene
Zu diesen „jungen Choreographen“, die sich mit Soli, Duetten und größeren Gruppenchoreographien präsentieren, gesellt sich eine erfahrene Meisterin ihres Faches. Jutta Ebnother, als Choreographin und Ballettdirektorin von Erfolg zu Erfolg eilend, trat im Sommer 2023 mit einer berührenden, sehr persönlichen „CAMILLE“ hervor. Die tragische Intensität der französischen Bildhauerin Camille Claudel (1864-1943), die mehr als nur die Schwester des Dichters Paul Claudel, mehr als nur die Muse Auguste Rodins war, fasziniert die Choreografin Jutta Ebnother. Aus ihrer langjährigen Beschäftigung mit der Pariserin, deren Arbeiten sinnlich, ehrlich, berührend, kraftvoll und fragil zugleich und so eng mit ihrem Schicksal und ihren Emotionen verbunden sind, entstand „ein getanzter Moment“ – bestehend aus verschiedenen Fragmenten und am Ende doch ein Ganzes. Für die Deutsche Tanzkompanie überträgt Ebnother ihre Solo-Tanz-Performance auf zwei Tänzerinnen.



