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Foto: Bundesverband Kinderhospiz

Mit grünen Bändern setzt der ambulante Kinderhospizdienst NALANI ein sichtbares Zeichen gesellschaftlicher Solidarität. Der Alltag lebensverkürzend erkrankter Kinder, Jugendlicher, junger Erwachsener und deren Eltern ist geprägt von Sorgen und Ängsten. Zusätzlich haben sie noch mit sozialer Isolation zu kämpfen. Denn das Thema „Kinder und Sterben“ ist in der Gesellschaft nach wie vor mit Hemmungen und Vorurteilen behaftet. Daher ist es besonders bedeutsam, öffentlich Anteil zu nehmen und Betroffenen zu zeigen, dass sie nicht allein sind.

„Der Kinderhospizdienst Nalani und die Villa Kunterbunt als Kurzzeitwohnhaus für betroffene Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene in Trägerschaft der Querleben-Beratung.Netzwerk.Begleitung gGmbH in Mirow möchte zum Tag der Kinderhospizarbeit am 10. Februar auf die Situation lebensverkürzend erkrankter Kinder aufmerksam machen und Zusammenhalt demonstrieren“, erklärt Simone Sager, Koordinatorin und Pflegedienstleiterin bei der Querleben gGmbH. Sie lädt in ihre Einrichtung „Villa Kunterbunt“ in Mirow zu einem vielfältigen Nachmittagsangebot ein.

„In vielen Fällen werden betroffene Familien ausgegrenzt, denn das Thema gilt in der Gesellschaft nach wie vor als Tabu“, erklärt Simone Sager. „Zum Tag der Kinderhospizarbeit zeigen wir unsere Solidarität mit den Betroffenen und möchten die Bedeutung der Kinderhospizarbeit in die Öffentlichkeit rücken. Deshalb öffnen wir auch unsere kleine Einrichtung am 10. Februar für Außenstehende und freuen uns auf kleine und große Besucher*innen.“

Der bundesweite Tag der Kinderhospizarbeit jährt sich am 10. Februar zum 19. Mal. Er stellt die Inhalte der Kinderhospizarbeit in den Vordergrund, um unter anderem in der Gesellschaft eine grundlegende Akzeptanz zu schaffen und gemeinschaftlich an der Seite betroffener Familien zu stehen.
Ebenso wird der Situation und der daraus resultierenden Hürden erkrankter Kinder, Jugendlicher und junger Erwachsener Aufmerksamkeit zuteil, um auf deren Bedarfe hinzuweisen.

Gemeinsam etwas bewegen

„Jeder Beitrag hilft der Kinderhospizarbeit, in den Augen der Öffentlichkeit selbstverständlich zu werden. Gemeinsam können wir mehr bewegen. Ich möchte die Menschen dazu aufrufen, sich solidarisch an die Seite lebensverkürzend erkrankter Kinder und Jugendlicher zu stellen, um deren Stimme mehr Kraft zu verleihen“, betont Franziska Kopitzsch, Geschäftsführerin des Bundesverband Kinderhospiz. „Wir würden uns freuen, wenn auch Sie ein Zeichen für die lebensverkürzend erkrankten Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen sowie deren Familien setzen, indem Sie ein Foto von sich mit grünem Band unter #tagderkinderhospizarbeit, #nalanikinderhospizdienst @querleben_ und @bundesverbandkinderhospiz in den sozialen Medien posten.“

Der Bundesverband Kinderhospiz ist als Dachverband der ambulanten und stationären Kinderhospizeinrichtungen in Deutschland auch Ansprechpartner für Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Krankenkassen und Spenderinnen und Spender. Er engagiert sich politisch für bessere Rahmenbedingungen für die Kinderhospizarbeit und setzt sich dafür ein, dass betroffene Familien aus dem sozialen Abseits geholt werden.

Mehr zur Arbeit des Kinderhospizdienstes Nalani, des Kurzzeitwohnes Villa Kunterbunt und der Beratungsstelle von Querleben gGmbH findet sich unter www.querleben.de.

Logo: Deutscher Kinderhospizverein