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Eintracht Mahlsdorf, Mecklenburg-Strelitz, Oberliga Nord, TSG Neustrelitz

Der offensichtliche Auswärtsfluch hat die Fußball-Oberligisten der TSG Neustrelitz auch am heutigen Sonntagnachmittag verfolgt. Mit einem deutlichen 1:4 (1:1) haben sie die Zähler in Mahlsdorf gelassen. Dabei hatte die Partie hoffnungsvoll begonnen. Nach einer Ecke in der 13. Minute kommt der Ball zu Dennis Ladwig, und der drückt aus rund 15 Metern ab. Der Ball wurde noch abgefälscht, Führung für die Gäste. Zu diesem Zeitpunkt hochverdient, denn die Neustrelitzer hatten sich bestens auf die Partie gegen die Eintracht eingestellt und immer wieder empfindlichen Nadelstiche gesetzt.
Aber schon in der 20. Minute war der Vorsprung flöten, schlecht verteidigt nach einer weiteren Standardsituation, und Nils Stettin netzt für die Berliner ein. TSG-Coach Thomas Franke hat es kommen sehen, und so kam es auch. Nach dem Seitenwechsel konditioneller Einbruch der Neustrelitzer, die sich durch einen Doppelschlag von Christoph Zorn (65.) und Kevin Stephan (68.) sowie einen weiteren Treffer von Zorn in der 81. Minute geschlagen geben mussten.
„Das ist schon irgendwie ein Fluch, den wir auswärts erleben“, bestätigte mein Blogpartner Thomas Franke meine Wortwahl. „Allerdings waren auch die Voraussetzungen denkbar schlecht. Schon unter der Woche hat das Training wegen der vielen Ausfälle mächtig gelitten, und auch heute konnte ich nur eine bedingt belastbare Truppe auf den Rasen schicken. Nach dem Seitenwechsel hat die Kraft einfach nicht mehr gereicht. Für das, was die Jungs gegeben haben, ist das Ergebnis zu hoch, das haben sie nicht verdient. Sie haben alles abgerufen.“
Die TSG-Oberligisten bleiben Tabellenachter, haken hoffentlich ab und konzentrieren ab sofort alles auf die Viertelfinal-Begegnung im Landespokal am kommenden Sonnabend um 14 Uhr in Penzlin gegen den gastgebenden Landesligisten. Vorschau und Spielbericht sind wie immer bei Strelitzius zu finden.