Schlagwörter
Alte Kachelofenfabrik, Ausstellung, Fabrik.Galerie, Finissage, Malerei, Mecklenburg-Strelitz, Neustrelitz, Wüstenberg
Die Ausstellung „WERK SPUR“ der Künstlerin Esther Wüstenberg in der Fabrik.Galerie für gegenwärtige Kunst der Alten Kachelofenfabrik Neustrelitz geht am 28. Januar zu Ende. Doch ähnlich, wie bereits zur Eröffnung der Ausstellung, sollen die farbenfrohen Werke mit all ihren humoristischen und persönlichen Bezügen noch einmal gefeiert werden.
Für alle, die sich nach einem Sonntag bei Kaffee, Kuchen und einem Gespräch über Kunst sehnen, sei also der 28. Januar um 14 Uhr in der Galerie für gegenwärtige Kunst in der Alten Kachelofenfabrik empfohlen. Die Künstlerin Esther Wüstenberg wird noch einmal zu einem Gespräch vor Ort sein und darin Bezüge, die sich von den Bildern zu literarischen Werken, zu realen Orten und Menschen ziehen lassen, offenlegen und auch über Malereitechniken sprechen.
Esther Wüstenberg appliziert auf vielen ihrer heutigen Arbeiten vergoldete oder versilberte Details. Da gibt es eine plastische silberne Mondsichel, ein goldenes Messer, das trompe l´oeil- artig im Rahmen eines Bildes steckt, goldene Letter auf schwarzem Molton oder auch einfach in Alufolie gewickelte Rahmen. Die Bildsprache der Künstlerin ist heiter, leichtfüßig und der Schönheit verpflichtet. Ein Credo, das auch für die aufwendigen Fassadengestaltungen der Künstlerin gilt. Die von Esther Wüstenberg gestalteten Häuserwände heben sich wohltuend heraus aus der zweckmäßig glatten und tristen Formensprache der Städte und Dörfer. Dabei scheinen auf wundersame Weise Pflanzen, Tiere und uns vertraute Alltagsgegenstände auf die bunten Fassaden geflogen zu sein und dort ein zu Hause gefunden zu haben.

Das war eine sehr schöne Ausstellung. Und es ist wirklich Gold, was glänzt! Danke an Esther Wüstenberg für ein weiteres deiner Bilder, das wir erworben haben, ging einfach nicht anders.
Familie Prophet aus Stralsund