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Ausstellung, Gespräch, Jeitner, Kunstsammlung, Mecklenburgische Seenplatte, Neubrandenburg

Die 1935 geborene Künstlerin Christa Jeitner hat ein erstaunliches Lebenswerk geschaffen, welches in der neuen Ausstellung „täglich sich erinnern“ noch bis zum 28. Januar in der Kunstsammlung Neubrandenburg anzuschauen ist. Im Rahmen eines Gesprächs am 15. Januar um 17 Uhr in der Großen Wollweberstraße 24 werden die beeindruckenden Werke Christa Jeitners, ihre bemerkenswerte künstlerische Biografie – auch unter sozialistischen Verhältnissen – und ihre Schaffensmotivation thematisiert.
Nach einem 1954 angefangenen Grafikstudium in Berlin Weißensee, der Exmatrikulation aufgrund ihres Engagements bei der „Aktion Sühnezeichen“ und der Fortsetzung ihres Studiums in Westberlin bis zum Mauerbau, entwickelte die Künstlerin in relativer Abgeschiedenheit in ihren vorrangig aus textilem Material bestehenden Arbeiten einen eigenständigen künstlerischen Ausdruck, der ausgesprochen zeitgenössisch ist.
Nach wie vor ist die 88-jährige Christa Jeitner künstlerisch aktiv und reagiert insbesondere auf aktuelle weltpolitische Ereignisse. Dabei ist ihr äußerst sensibles Schaffen von einem tiefen Humanismus geprägt.
