Schlagwörter
Fahrplan, Kleinseeenbahn, Mecklenburgische Kleinseenplatte, Mirow, Neustrelitz, Verkehr

Der Fahrplan der zwischen Neustrelitz und Mirow verkehrenden Kleinseenbahn wird ab 10. Dezember massiv ausgeweitet. Darauf hat mich mein Mirower Blogfreund Christian Hinkelmann aufmerksam gemacht. Wochentags gibt es von Mirow eine neue Frühverbindung ab 5.22 Uhr, mit der man um 5.48 Uhr in Neustrelitz ist und mit Umstieg in den RE5 schon um 7.13 Uhr in Berlin Hbf wäre. Bisher fuhr der erste Frühzug ab Mirow um 6.37 Uhr. Frühpendler aus Neustrelitz kommen mit dem neuen Gegenzug ab 6.10 Uhr um 6.37 Uhr in Mirow an. Danach gilt der bisher bekannte Fahrplan.
Abends gibt es dann wochentags gleich zwei zusätzliche Fahrtenpaare. Bisher fuhr der letzte Zug aus Neustrelitz nach Mirow bereits um 18.15 Uhr in Neustrelitz ab. Künftig gibt es abends zwei zusätzliche Abfahrten um 20.15 Uhr (gab es bisher nur Sa/So) und um 22.15 Uhr in Neustrelitz. Bisher musste man Wochentags schon um 16.45 Uhr in Berlin losfahren, um in Neustrelitz noch den letzten Zug nach Mirow zu erwischen.
Auch an den Wochenenden wird der Fahrplan morgens und abends um mehrere Fahrten verlängert, sodass man auch an den Wochenenden z.B. noch in Neustrelitz bis 22 Uhr ins Kino, Theater oder Restaurant gehen kann und danach noch mit der Bahn nach Wesenberg und Mirow kommt. Selbst Restaurant- und Weihnachtsmarktbesuche am Abend in Berlin werden damit möglich.
„Insgesamt eine riesige Verbesserung, die erstmals auch berufliches Pendeln mit der Bahn von Mirow und Wesenberg bis nach Berlin möglich macht“, schreibt mir Christian Hinkelmann. „Bisher kam man aus Mirow eigentlich nur morgens zu arbeitnehmertauglichen Zeiten nach Berlin aber abends nicht wieder zurück. Und für den Tourismus aus Berlin ist das natürlich auch ein beachtlicher Fortschritt, wenn man bedenkt, dass ein Großteil der Berliner gar kein Auto besitzt und z.B. bei Tagesausflügen oft danach entschieden wird, welche Ziele im Umland schnell und gut mit der Bahn erreichbar sind.“
Die Verbesserungen kämen überraschend, so der Mirower, denn Anfang des Jahres hatte die zuständige Verkehrsgesellschaft Mecklenburg-Vorpommern (VMV) noch geplant, beim bisherigen Fahrplanangebot zu bleiben – siehe: https://www.vmv-mbh.de/wp-content/uploads/FPL_MV_2024_16H.pdf und https://www.vmv-mbh.de/wp-content/uploads/FPL_MV_2024_16R.pdf