Im Rahmen der Nordischen Wochen der Raumfahrt und Weltraumforschung hält Dr. Felix Lühning von der Stiftung Planetarium Berlin am Donnerstag, den 30. November, um 19 Uhr, im Kulturquartier einen Vortrag über den „Weihnachtsstern und seine (Be-)deutung“. Nach dem Vortrag stehen Dr. Lühning sowie der Kosmonaut Aidyn Akanowitsch Ajymbetow (Raumflug 2015 zur ISS) für Gespräch und Diskussion bereit. Der Abend wird moderiert von Eugen Reichl und Uwe Schmaling von „Raumfahrt Concret“.
Der Eintritt ist frei. Für eine bessere Planung der Bestuhlung wird um Anmeldung gebeten unter 03981-2390999 oder info@kulturquartier-neustrelitz.de

WEIHNACHTSSTERN UND STERNENWELT – Gedicht
Die Sonne, unser Heimatstern,
sendet Licht und Wärme von fern.
Sonst gäb es Homo sapiens nicht,
und wohl auch kein Sternengedicht.
Der Weihnachtsstern, in seiner Pracht,
leuchtet uns zur Heiligen Nacht.
Es grüßt uns hoch vom Himmelszelt
das ganze Jahr die Sternenwelt.
Deklination und Rektaszension
bestimmen die Sternposition.
Die Parallaxe indessen
hilft uns beim Entfernung messen.
Wir sehen Sterne blau und rot,
neugeboren, auch kurz vorm Tod;
oder uns’rer Sonne ähnlich,
mittelalt und leuchtend gelblich.
Da gibt es Riesen und Zwerge
verschiedenster Leuchtstärke.
All dieser Sterne Profession
ist im Innern die Kernfusion.
Sternenheimat sind Galaxien,
die mit ihnen durchs Weltall zieh’n.
Meist von Planeten umgeben,
gibt’s ohne Sterne kein Leben.
Die Sterne sind bis zum Ende
Geburtsort der Elemente.
Nach dem dem Eisen ist damit Schluss,
von den Sternen ein letzter Gruß.
Für Elemente superschwer
muss eine Supernova her.
Der Mensch, ein Kind der Sterne,
betrachtet’s aus der Ferne.
Rainer Kirmse , Altenburg
Herzliche Weihnachtsgrüße aus Thüringen