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Fotos: Oliver Hohlfeld

Sie war lange erwartet und das Neubrandenburger Schauspielhaus seit geraumer Zeit ausverkauft: die erste Premiere der Deutschen Tanzkompanie in der Spielzeit 2022/23. Mit „Schneeweißchen und Rosenrot“ erlebte am Sonnabend ein Tanzmärchen in der Choreographie und Inszenierung von Jutta Ebnother in großer Ensembleleistung seine begeisternde Uraufführung.

„Und es wurde wahrlich märchenhaft“, schreibt mir der Geschäftsführer der Kompanie, Marco Zabel, ich selbst war leider verhindert. „Die im Grunde Jung und Alt gut bekannte Geschichte wird vor allem tänzerisch und – getragen von Bartok und dem Danish String Quartett – musikalisch erzählt, obwohl die Tänzerinnen und Tänzer des Ensembles einmal mehr unterstreichen, wie wichtig auch die darstellerischen Qualitäten bei der Deutschen Tanzkompanie sind.“ Und in dem Generationen übergreifenden Stück, ausdrücklich so konzipiert, komme auch der Spaß nicht zu kurz.

„Natürlich ist es eine Freude, Zuschauer ganz poetisch angerührt zu sehen. Ebenso rührt es mich aber, wie das Ensemble die eigene Freude aus dem Probensaal mit auf die Bühne brachte“, fährt mein Blogfreund fort. „Daran konnte auch manche bange Corona-Frage in den letzten Wochen nichts ändern. So gilt der Dank allen Beteiligten.“ Und ich danke meinem langjährigen Blogfreund für seine Einschätzung.

Wegen der großen Nachfrage wurden Haus- und Schulvorstellungen bei der Deutschen Tanzkompanie am Riefstahlplatz 7 in Neustrelitz angesetzt, so am 2. November, 15 Uhr, und am 3. und 4. November, jeweils 9 und 11 Uhr. Und kurzfristig hat die TOG am 18. November um 18 Uhr eine zusätzliche Neustrelitz-Premiere möglich gemacht, für die es Karten im  
Theater-Service gibt.

Bevor die neueste Produktion ab dem 11. Dezember in Güstrow gezeigt wird, darf erst einmal wieder der „Gestiefelte Kater“ auf die Bühne – in einer Serie von 14 Vorstellungen in Herford, Brüssel und Neubrandenburg.

https://deutsche-tanzkompanie.de/repertoire-schneeweisschen-und-rosenrot/