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Ministerin Simone Oldenburg (links) zeigte sich vom Leea beeindruckt.

MV-Bildungsministerin Simone Oldenburg hat das Leea in Neustrelitz besucht. Im Fokus der Visite stand das umfangreiche Bildungsangebot des Landeszentrums. Seit 2015 als außerschulischer Lernort anerkannt, widmet sich das Leea den Themen Nachhaltigkeit, erneuerbare Energien, Klima- und Umweltschutz und richtet sich dabei an Lernende jeden Alters. Das Leea schafft dabei eine Umgebung, in dem Kinder- und Jugendliche Neugierde für die Themen entwickeln und mit Spaß auf Entdeckungstour gehen.

Der Rundgang im Leea begann mit dem ökologischen Fußabdruck. Mit Hilfe des ökologischen Fußabdrucks lässt sich feststellen, wie hoch der persönliche Ressourcenverbrauch ist. Diesen kann sich jede:r Leea Besucher:in mit Hilfe eines Fragebogens und am Boden befestigte Fußspuren für sich selbst ermitteln. Es werden Anregungen gegeben, den eigenen Fußabdruck zu verringern oder es motiviert zu sehen, dass der eigene ökologische Fußabdruck in einigen Bereichen vielleicht gar nicht so groß ist, wie gedacht.

Sich mit Zielen der UN auseinandersetzen

Weiter ging es zu den 17 Zielen für Nachhaltigkeit. Diese sind im Leea als Sitz- und Spielwürfel vorhanden. Diese 17 Ziele stehen für 17 Themenbereiche und wurden von der UN festgehalten, um die Agenda 2030 umzusetzen. Auch hier werden die Besucher:innen spielerisch angeregt, sich mit den Zielen auseinanderzusetzen.

Außerdem besuchte die Ministerin das Energielabor im Leea. Hier war gerade eine 9. Klasse der IGS Neustrelitz dabei den Workshop Bioenergiedorf zu erarbeiten. Bei diesem interaktiven Workshop geht es um Hintergründe, Aufbau und Ablauf einer Biogasanlage, die in ein Bioenergiedorf eingebettet ist.

Zum Abschluss gab es noch einen Rundgang durch die Erlebniswelt des Leea mit der Dauerausstellung „Ressourcenkammer Erde“, der aktuellen Wechselausstellung „FAKTOR WOHNEN“, sowie zur Installation „plapla! Plastik und Plankton“.

Beeindruckt zeigte sich die Ministerin insbesondere von der Themenvielfalt des Hauses. „Das Leea ist ein Ort, den es in der aktuellen Zeit braucht. Die Themen Klimaschutz und Nachhaltigkeit, sowie der Einsatz der erneuerbaren Energien sind die Themen unserer Zeit und können nicht oft genug und auf vielfältigste Art an die Menschen herangebracht werden.“

„Die Kinder sind die, die diese Themen in die Familien tragen. Umso wichtiger ist es hier in Bildung zu investieren“, so Cordula Neumann, Geschäftsleiterin der Leea GmbH. Ziel des Besuches der Ministerin war es weitere Kooperationen zwischen dem Land und dem Leea ins Auge zu fassen.