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Eine neue Sonderausstellung, wird am kommenden Sonnabend, den 15. Oktober, um 14 Uhr, im Schliemann-Museum Ankershagen eröffnet. „Schliemanns Erbe: Archäologie im 21. Jahrhundert“ widmet sich der Weiterentwicklung der Methoden der modernen Archäologie 200 Jahre nach dem Geburtstag Heinrich Schliemanns. Die Ausstellung wurde von Studierenden des Heinrich-Schliemann-Instituts für Altertumswissenschaften der Universität Rostock konzipiert.

Hier wurde Schliemann selber 1869 promoviert: Es sind also wortwörtlich seine akademischen Erben, die sich dem Entdecker
Trojas und den verblüffenden Möglichkeiten des 21. Jahrhunderts nähern. Moderne Methoden der Geophysik, der Paläogenetik oder auch der Isotopenchemie würden Schliemann sicher wie reinste
Science-Fiction oder Hexerei vorkommen, und so zieht sich die Frage „Was hätte Heinrich Schliemann mit diesen Methoden noch alles erreichen können?“ durch die Ausstellung.

Humorvoll aufbereitete Szenen

Mehrere Module laden dabei zum Lesen, Betrachten, aber auch interaktivem Ausprobieren, spielerischen Zugängen und selbstständigem Forschen ein. Neben klassischen Postern und Objekten finden sich QR-Codes und Filme. Eyecatcher sind die im zeitlosen Comicstil humorvoll aufbereiten Szenen, die Schliemann und Zeitgenossen durch die Ausstellung begleiten.

Die nunmehr dritte Sonderschau, die anlässlich des Jubiläumsjahres zum 200. Geburtstag Heinrich Schliemanns im Ankershagener Museum präsentiert wird, ist im Rahmen der modernen
Dauerausstellung rund um das abenteuerliche und facettenreiche Leben des Troja-Ausgräbers zu erleben. Die Eröffnungsveranstaltung am kommenden Sonnabend um 14 Uhr ist
öffentlich. Interessenten sind herzlich willkommen. Weitere Details und alle Informationen rund um das Museum auf

www.schliemann-museum.de