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Aufmerksam folgten die Teilnehmer/innen der Präventionsveranstaltung „Im Alter sicher leben“ diese Woche in Neustrelitz in der Begegnungsstätte der Volkssolidarität, in der Glambecker Straße den Ausführungen von Torsten Dowe, Polizeihauptkommissar im Polizeipräsidium Neubrandenburg, verantwortlich für Prävention.

Betrügern das Handwerk zu legen, ist schon so manch einem pfiffigen Bürger gelungen. Doch immer wieder gibt es Fälle, da wird dann doch in die Falle des Trickbetruges getappt. Die Täter haben oftmals leichtes Spiel, da sie über die Emotionen ihrer Opfer ans Ziel gelangen. 

Die aktuelle Aufklärungskampagne der Polizei soll helfen, gerade die Personengruppe der Senior/innen zu stärken, nicht den Trickdieben in die Falle zu gehen und an betrügerische Gewinnversprechen zu glauben. Sie sind besonders gefährdet, gerade wenn sie allein leben und sich einsam fühlen, auf „blumige“ Worte hereinzufallen. Deren Bereitschaft zu helfen ist besonders hoch, da sie sich freuen, wenn sich jemand bei Ihnen per Telefon meldet.

Bei Forderungen von Bargeld auf Grund einer akuten Notfallsituation, bei überraschenden Anrufen vermeintlicher Verwandter immer einen kühlen Kopf bewahren, nicht von selbst den Anrufer anreden mit dem Vornamen des vermeintlichen Enkels, auf persönlichen Besuch bestehen, im besten Fall beim Familienangehörigen anrufen und sich selbst überzeugen, von der Notsituation.

Vorgeschlagen wurden auch Hilfsmittel, die für ein höheres Sicherheitsgefühl in der Wohnung sorgen. Besonders beeindruckend allerdings war das Vorführens eines Alarmgerätes, dass ein schrilles Warngeräusch auslöst, sollte jemand versuchen, die Handtasche zu entreißen. 

Das waren nur einige der Hinweise und Tipps, die die Teilnehmer/innen nach der gelungenen Veranstaltung mit nach Hause nahmen. Angeregt wurde sich ausgetauscht und Fragen gestellt, schreibt mir meine Blogpartnerin Andrea Apmann von der Volkssolidarität. Auf jeden Fall fühlen sich alle gewappnet und wissen nun, wie sie darauf reagieren werden, wenn jemand anruft und behauptet; „Hallo, ich bin´s, dein Enkel. Ich bin in einer Notsituation und brauche Geld.“