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Im August 2018 hatte der Wald bei Blankenförde in der Kleinseenplatte gebrannt. Foto: NPA Müritz

In anderen Teilen Deutschlands, wie etwa im Nationalpark Sächsische Schweiz, mussten Feuerwehren und auch Nationalparkmitarbeiter bereits gegen Waldbrände kämpfen. Durch das anhaltend sonnige und trockene Wetter besteht seit heute auch Waldbrandgefahrenstufe 5 an der Mecklenburgischen Seenplatte und im Müritz-Nationalpark. Lange ausbleibender Regen und trockener Wind haben die aktuelle Situation geschaffen.

Die verdorrten Pflanzen und altes Laub vom Vorjahr am Waldboden stellen eine besonders hohe Brandlast dar. Die Glut beispielsweise einer Zigarette reicht aus, um den Wald in Brand zu setzen. Dies bedeutet, dass alle Besucher besonders vorsichtig sein müssen. Unachtsamkeit kann jetzt dramatische Folgen haben. Daher hat die Nationalparkverwaltung für alle Besucher die Verhaltensregeln zusammengestellt:

·         Wald außerhalb der Wege nicht betreten!

·         Rauchen ist in allen Wäldern in MV gesetzlich verboten!

·         Keine Zigarettenreste aus dem Autofenster werfen!

·         Kein Feuer, auch kein Grillfeuer/Gaskocher etc. im und am Wald
(50 m Mindestabstand) machen!

·         Zufahrtswege im Wald und an Waldrändern für Rettungskräfte
freihalten!

·         Das Befahren von nichtöffentlichen Waldwegen mit Kfz ist gesetzlich
verboten!

·         Das Abstellen von Kfz auf trockenen Wiesen- und Waldflächen ist zu
unterlassen!

·         Jeden Brand unverzüglich der Feuerwehr (Notruf 112),
Forstdienststelle oder Polizei melden!

Um mögliche Feuer und Gefahren frühzeitig zu entdecken, wird das Nationalparkamt seine Ranger zu speziellen Gebietskontrollen in die Fläche schicken. „Bitte halten Sie sich an die Regeln und tun Sie nichts Unüberlegtes im Wald. Zurzeit ist das wirklich brandgefährlich!“, so Ulrich Meßner, Leiter des Nationalparkamtes.