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Wer kennt nicht die entzückenden Miniaturen, die der achtjährige Wolfgang Amadeus Mozart für Orgel hinterlassen hat. Aufgekritzelt in das sogenannte „Londoner Skizzenbuch“, nötigen sie heute noch jedem Mozartliebhaber eine gehörige Portion Bewunderung ab. Auch die Werke der Salzburger und späten Wiener Ära sind Meilensteine in der Musikgeschichte. Mozart, der aus der Begeisterung heraus die Orgel als „Königin der Instrumente“ bezeichnete, hat manches Werk für Tasten entworfen. Einige davon eignen sich ausnehmend für die Orgel. 

Am Sonnabend, den 30. Juli, musizieren Mirjam und Wieland Meinhold (Duo Vimaris) um 17 Uhr in der Stadtkirche Neustrelitz geistliche Werke des Salzburger und Wiener Komponisten, neben Sonatinen, Vokales wie „Laudamus te“, „Ridente la calma“, „Ora pro nobis“ und die berühmte Solomotette „Exultate, jubilate“. Daneben das betörend schöne Andante F-Dur, die Introduktion und Fuge C-Dur sowie aus dem Londoner Skizzenbuch KV 15 einige Miniaturen, die der achtjährige Wolfgang Amadeus auf der Reise verfasste. Am Ende wird eine angemessene Spende erbeten.

Davor, um 16 Uhr, wird es anhand einer Orgelführung „Klangmajestät – Besuch bei der Königin“ auf der Empore spannend: Für alle Interessierten erläutert Dr. Meinhold die „Königin der Instrumente“ hautnah. Direkt neben dem Spieltisch der großen Grüneberg-Orgel hat man Gelegenheit zu erfahren, wie der höchste, wie der tiefste Ton klingt. Wieviel Pfeifen stehen in dem Instrument? Wie funktioniert die Übertragung zwischen Taste und Ventil? Wie schwer ist so eine Orgel, …? Immer wieder fesseln diese unterhaltsamen Orgelführungen die Besucher.