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Foto: Leo Seidel

Bereits für 2020 geplant, sollen am 6. und 7. Mai nun endlich die Gespräche am Rheinsberger Musenhof unter dem Titel AUFTAKT stattfinden. Traditionell wie seit 1992 mit den vom Kunst- und Kulturverein getragenen Rheinsberger Symposien Fridericianischer Zeit, findet das Kolloquium im Mai statt. Die Gespräche sollen jedoch ein anderes Format haben.

Vier Rheinsberger Kulturakteure – der Kunst-und Kulturverein Rheinsberg e. V., das Kurt Tucholsky Literaturmuseum, die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg sowie die Musikakademie Rheinsberg – haben sich zusammengeschlossen, um gemeinsam ein Symposium zur Förderung des interdisziplinären wissenschaftlichen Gedankenaustausches zu veranstalten. Dieses Symposium soll den Musenhof Rheinsberg zum Ausgangspunkt nehmen, um aus dem Blickwinkel von Historikern, Kunsthistorikern, Garten- und Baudenkmalpflegern, Germanisten und Musikwissenschaftlern Fragen an einen marginalen, aber nicht unbedeutenden Ort preußischer Geschichte zu stellen. Im Mittelpunkt sollen die nationalen und internationalen Momente erhellt werden, die in Rheinsberg seit Beginn des 18. Jahrhunderts bis ins Heute rezipiert oder sogar in die Welt getragen wurden und werden.

Die gewonnenen ReferentInnen versprechen Vielfalt, die „über den Rheinsberger Tellerrand strahlen wird. Genau das ist unser Ansinnen“, heißt es in einer Pressemitteilung der Veranstalter „Rheinsberg soll uns wie seit Jahrhunderten eine Plattform für einen guten Gedankenaustausch bieten. Gerade das benötigen wir so dringend in unseren Zeiten.“