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Das Projekt „Tür-Adventskalender in Neustrelitz“ Zwischen Stadthafen und Rummelplatz begleitet uns nun schon seit über 20 Tagen durch die Vorweihnachtszeit (Strelitzius berichtete mehrfach). Die Initiatoren haben mir nun einen Lageplan der Standorte aller Adventskalender-Türen zukommen lassen. Wer also in den nächsten Tagen Lust hat einen Spaziergang von „Tür zu Tür“ zu machen, ist herzlich eingeladen, sich an der obigen Karte zu orientieren. Die Route kann natürlich individuell festgelegt werden!

„Wir möchten darauf hinweisen, dass wir bereits zwölf Türen haben, die nicht mehr dem Originalzustand entsprechen – einige haben unter den Witterungsbedingungen, gerade Anfang Dezember, gelitten, wieder andere Türen wurden mutwillig demoliert… Nun, dieses Projekt war von Anbeginn ein Experiment der Begegnung: die Tür und der Künstler – das Kunstwerk und seine Betrachter. Es ist wohl ärgerlich, wenn Kunstwerke derart zweckentfremdet werden – es ist aber auch immer im Sinne der Kunst, die Menschen zu berühren – dennoch mussten einige der Türen nachträglich wiederhergestellt werden, das war einfach notwendig“, so Paulina Fabian seitens der Kalendermacher.

Die Initiatoren hoffen, dass die Resonanz zu diesem Kunstprojekt, wie bisher, positiv bleibt und die Türen den großen und kleinen Besuchern auch noch bis zum Jahresende eine Freude bereiten. Das Projekt, unter Schirmherrschaft der Residenzstadt Neustrelitz endet am 29.Dezember.

Von Seiten der Kulturschaffenden ist eine Ausstellung der Türen am zweiten und dritten Januarwochenende geplant: „So stehen unsere Türen alle an einem Ort, können der Reihenfolge nach bestaunt werden und so kommen wir, nach all dem vorweihnachtlichen Trubel, zum Ende noch Mal mit allen Künstlern, Interessierten, Mitbürgern oder Kritikern ins Gespräch! Das ist uns persönlich wichtig, da wir selbst in der Zeit vom 1. bis zum 24. Dezember jeden einzelnen Tag 2 bis 4 Stunden mit dem „Tür-Adventskalender“ beschäftigt waren“, so Paulina Fabian weiter.

Dank gelte allen Beteiligten, die dieses Projekt durch ihr großartiges Engagement erst möglich gemacht haben: Wolllust – Claudia Schlapmann, Bernd Kerkin, der 6m der Jawaharlal-Nehru-Schule, Louisa, Michael Neumann, den Pastoren Cornelia Seidel, Christoph Feldkamp sowie Gemeindepädagogin Katrin Hofmann und Kantor Lukas Storch, Gerlinde Spotka, dem Kinder- und Jugendhaus St. Elisabeth, Gina Krause, J. Haeusser, Anke Fabian, Christoph Heckel und Theo Hartmann, Daniel, Ina Mewes, der JVA Neustrelitz, Schülern der IGS und dem Alles Kunst Kurs mit Juliane Mathwig, Astrit Vatnika, dem Hort der Kita „Am Kiefernwäldchen“, Johann und Victor Fabian, Katharina Neuweg, Muriel und Oskar Rappold, chanchan, Wurzel aus MW = M-KEW. „Ohne euch wäre dieses Projekt nicht möglich gewesen, danke für eure Lust an dem Experiment, für euer Vertrauen und danke für jedes einzelne Kunstwerk, das unsere Adventskalenderidee erst mit gestalteten Türen hat wahr werden lassen!“

Kira Augustiani hat sich um die Fotos, Fotodokumentation und Social Media gekümmert. Maik Wagner ist in seiner Werkstatt nicht nur perfekt ausgestattet, hat für jedes technische Problem eine Lösung gefunden hat und stand auch darüber hinaus mit Rat und Tat zur Seite. Anke Fabian hat auf alle künstlerischen Fragen und Unsicherheiten, was die Arbeit mit verschiedenen Materialien betraf, fachgerechte Antworten gegeben, Astrit Vatnika hat das Projekt in jeder Hinsicht unterstützt und nicht zuletzt den Lageplan der Türenstandorte entwarf – und Paulina Fabian gesteht, dass sie einfach gern Texte schreibt. Nähere Informationen zur Ausstellung folgen um die Jahreswende.