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Nach längerer Schreibpause hat sich Wetterfrosch Kai Zorn mal wieder gemeldet und sich mit der „Erwartungshaltung mancher“ und der „Ausschlachtung Diverser“ auseinandergesetzt. Er geht mit Blick auf den bevorstehenden Luftmassenaustausch davon aus, dass das Bilderbuchwetter, was wir zu Ostern hatten, zumindest bis zu den Eisheiligen nicht zurückkehren wird. Die liegen zwischen dem 11. und dem 15. Mai. Stattdessen wird es immer mal regnen. Auch ein kräftiges Gewitter könne im Norden dabei sein, aber es gebe keine klassische Unwetterlage.

Die durstige Natur kann es gebrauchen, und mein Regenwassertank auch, nachdem sich der Ansaugschlauch meiner Gartenpumpe zuletzt bereits als zu kurz erwiesen hat. Wie sicher ist sich der Meteorologe? Er setzt die Wahrscheinlichkeit mit 90 Prozent an. Die Prognose scheint belastbar zu sein, während ich mir über die Verhängung der höchsten Waldbrandstufe über Mecklenburg-Strelitz gestern und prompt einsetzenden Regen immer noch so meine ketzerischen Gedanken mache. Es war wohl nur der berühmte Tropfen auf den heißen Stein.