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Eine interessante Hypothese hat der in meinem Blog gern zitierte Meteorologe Kai Zorn. Der unerwartet heiße Sommer lässt ihn, wie wohl die meisten seiner Berufskollegen, nicht los.  Wohl auch eine Frage der Berufsehre. Unlängst stieß Zorn auf ein paar Artikel und Forschungen über die Sonne. „Ähnlich wie auch schon beim Rekordsommer 2003 (Strelitzius berichtete) haben und hatten wir es wohl in diesem Jahr mit massiven Sonnenstürmen zu tun. Da scheint es Zusammenhänge zu geben“, schreibt der Wetterfrosch.

Koronale Löcher, die starke Sonnenwinde erzeugen, fänden in der Regel an den Polen der Sonne statt, „und deren Ausbrüche donnern an der Erde vorbei. In diesem Jahr findet und fand das Ganze im Bereich des Äquators der Sonne statt. Durch die Sonnenwindenergie, die mit mehr als dem Sechsfachen auf die Erde zuströmte und strömt, kommt es zur Auflösung von Wolken und zur völligen Umgestaltung der (Groß)Wetterlagen“, fasst der Meteorologe vereinfacht zusammen.

Das könnte eine Erklärung für die besondere Wetterlage in diesem Jahr sein. 1859 mit einem heißen Kernsommer von Juni bis August soll es ebenfalls starke Sonnenstürme gegeben haben. „Ich wollte das einfach mal so in den Ring schmeißen. Vielleicht gibt es ja ein paar Weltraumwetter-Spezialisten, die was dazu sagen können.“ Strelitzius hat schon mal beim DLR in Neustrelitz angefragt, aber die Urlaubszeit …