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Den „ultimativen Geheimtipp bei diesen Temperaturen“ hat mir meine Blogpartnerin Gabriele Haack gegeben: ein Kirchenkonzert. Von der Seite hatte ich es bei aller Ausdauer in meinen Ankündigungen noch nicht gesehen. „Wenn dann auch noch Gregorianische Gesänge ertönen, bekommt (fast) jeder eine Gänsehaut als Topping“, schreibt die Mirowerin. „The Gregorian Voices“ gastieren am kommenden Mittwoch um 19.30 Uhr in der Johanniterkirche auf der Mirower Schlossinsel.

Heute, 1200 Jahre nach seiner Blütezeit, entdeckt eine große Zuhörerschaft die heilsame Wirkung des Gregorianischen Chorals sowie die Freude an überraschenden Interpretationen von Popsongs. So erleben die mittelalterlichen Sakralgesänge dank des Könnens von Chören wie „The Gregorian Voices“ ein fulminantes Comeback. Die acht grandiosen Künstler öffnen dem Publikum die Tür zu einer musikalischen Zeitreise durch zwölf Jahrhunderte.

Die erste Hälfte dieses Programms besteht aus klassisch gregorianischen Chorälen, orthodoxen Kirchengesängen und Liedern der Renaissance und des Barock, die in lateinischer Sprache vorgetragen werden. Neben dem „Ave Maria“ und dem „Ave Maris Stella“ wird dem Publikum unter anderem das andachtsvolle Kyrie „Missa Orbis Factor“ geboten.

In der zweiten Hälfte demonstrieren die acht Künstler, wie englischsprachige Popsongs in einer gregorianischen Adaption klingen. Auch hier elektrisieren sie durch ihr beachtliches Stimmpotenzial und zaubern Gänsehautatmosphäre in jeden Kirchenraum. Neben Leonhard Cohens „Hallelujah“ werden unter anderem „Sound of Silence“ von Simon & Garfunkel sowie Bob Dylans „Knocking On Heaven‘s Door“ und Rod Stewards „I’m Sailing“ interpretiert.

Karten für das Konzert gibt es im Vorverkauf im Kirchturm, der Mirow-Info und an der Abendkasse.