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Ein siebenjähriger Junge ist am Pfingstsonnabendmorgen in Neustrelitz in der Straße der Freundschaft durch einen Hundebiss schwer verletzt worden, wie die Polizei erst heute meldet.  Nach gegenwärtigem Ermittlungsstand ging der 51-jährige Hundehalter mit seinem Boarder Collie spazieren, als er auf zwei Bekannten traf. Einer der Bekannten war in Begleitung seines Enkelsohnes. Da die Erwachsenen in Gespräche vertieft waren, bemerkte keiner, dass das Kind versuchte den Hund zu umarmen. Dieser biss dem Jungen in die rechte Gesichtshälfte und verletzte es schwer an der Stirn und am rechten Auge.

Dem Hundehalter gelang es, sein Tier unter Kontrolle zu bringen und die Rettungskräfte zu alarmieren. Das Kind wurde anschließend mit dem Rettungswagen ins Klinikum nach Neubrandenburg eingeliefert, wo es umgehend operiert werden musste. Es wurde ein Ermittlungsverfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung eingeleitet. Die Ermittlungen der Kripo Neustrelitz dauern an.