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Lincoln Assinouko, hier in einem früheren Spiel, musste verletzt ausgewechselt werden.

Das Glück lässt sich nicht überstrapazieren. Rettete für die TSG Neustrelitz bei einem Foulelfmeter des Berliner AK in der 1. Minute der Begegnung in der Hauptstadt noch der Pfosten, so saß dann der Strafstoß des AK in der 71. Minute. Die TSG Neustrelitz verliert die Partie am heutigen Mittwochabend mit 0:1 (0:0) und rückt dem zu befürchtenden Abstieg aus der Regionalliga noch ein Stück näher. Auch neun Minuten Nachspielzeit reichten den Neustrelitzern nicht, das Ruder noch herumzureißen.

TSG-Cotrainer Robert Gerhardt konnte seinem Team eine gute kämpferische Leistung über die volle Spielzeit bescheinigen. Allerdings habe der AK die zwingenderen Torchancen erarbeitet, während die TSG immer wieder die falschen Entscheidungen vor dem gegnerischen Gehäuse getroffen habe. Keeper Felix Junghan habe einen guten Job gemacht und eine höhere Niederlage verhindert. Robert Gerhardt merkte an, dass der zweite Elfmeter mehr als zweifelhaft gewesen sei. Aber so sei eben Fußball.

Hat heute gut gehalten: Keeper Felix Junghan im heimischen Parkstadion.

Nicht genug die Niederlage, musste Lincoln Assinouko auch noch in der 40. Minute mit einer ausgekugelten Schulter ausgewechselt werden. „Wir drücken die Daumen, dass es nicht so schlimm ist“, sagte mein Blogpartner. Es wäre schon eine erhebliche Schwächung im Kader, wenn Angreifer Assinouko ausgerechnet jetzt im Abstiegskampf ausfiele.

Am kommenden Sonnabend um 13.30 Uhr tritt die Elf von Trainer Tomasz Grzegorczyk bei der VSG Altglienicke an, die sich ebenfalls in der Abstiegszone befindet, wenn auch sechs Punkte reicher als die Residenzstadtkicker.