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Meister Adebar meldet sich pünktlich Ende März in Lüttenhagen zurück. Foto: Klaus-Jürgen Fischer

Meister Adebar ist wieder in Lüttenhagen in der Feldberger Seenlandschaft gelandet. Das teilt mir mein Korrespondent Klaus-Jürgen Fischer mit. Trotz des kalten Frühjahrs bisher kehrte der Storch wie in den vergangenen Jahren auch an einem der letzten Märztage aus dem Winterquartier zurück.

In der wasserreichen Senke an der Straße zwischen Lychen und Feldberg hat er zur Freude vieler Auto- und Radfahrer sofort mit der Futtersuche begonnen. Er wartet auf sein Weibchen, das bald folgen dürfte. Zusammen werden sie wie in den vergangenen Jahren ihren Horst auf dem Hof des Forstamtes beziehen, beobachtet von einer Webkamera. Deren Bilder kann man auf einem Bildschirm in der Ausstellung im „Lütt Holthus“ aus nächster Nähe betrachten.

Übrigens freut sich Strelitzius über weitere Storchenmeldungen, immer her damit. Ich komme gerade von einer Kurzreise entlang der polnischen Ostseeküste zurück, an der für gewöhnlich besonders viele Störche ihre Horste beziehen. Beobachtung vom Auto aus: Ein missmutiger Einzelgänger auf seinem Nest, sichtlich deprimiert, und ein Paar auf einer Wiese, auch nicht gerade in Hochform. Ansonsten fast alle Nester noch unbezogen. Diverse Reiher schauten nicht viel glücklicher aus ihrem Federkleid. Aber vielleicht ist es auch unser Wetterempfinden, was wir den Tieren andichten.