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So eine Riesenstimmung wie in Aachen wünschen sich die Neustrelitzer Gymnasiasten natürlich auch beim World Festival in Detroit. Fotos: CaroAces

Es gibt ja nichts, was man nicht noch verbessern kann. Und so nutzen die CaroAces die Osterferien, um trotz ihrer phänomenalen Vorstellung beim Zentraleuropafinale der First Lego League in Aachen mit Platz 1 im Robotgame (Strelitzius berichtete) in eben dieser Teildisziplin noch zuzulegen.

Beim Zentraleuropafinale in Aachen: von links Emil Kastrau, Laurentius Ramme, Clara Kamischke.

Denn in der zurückliegenden Woche hat sich entschieden, was in der bislang 15-jährigen Geschichte der CaroAces noch keinem Team vergönnt war. Die Neustrelitzer Gymnasiasten waren im Rahmen des Robotikprojektes bereits in Kopenhagen, Zürich, Istanbul, Johannesburg, Santa Cruz, Debrecen, Bath – stets mit Hilfe des Schulvereins. Aber eines blieb immer unerreicht: das Lego World Festival in den USA. Nun soll auch das wirklich werden. Die jungen Roboteringenieure haben die Möglichkeit, nach Detroit zu reisen und dort vom 25. bis zum 28. April dieses Jahres gegen die Weltelite anzutreten. Der dritte Platz in Aachen in der Gesamtwertung, den auch eine hervorragende Ingenieurleistung eingebracht hat, macht den Start möglich.

Natürlich ist das auch eine riesige finanzielle Herausforderung für den Schulverein, in der Kürze der Zeit die erforderlichen Mittel zu beschaffen. Deswegen werden ganz schnell Sponsoren gesucht, „die wir auch in die Schule einladen und denen wir zeigen, wie hoch das inzwischen erreichte Niveau bei den CaroAces ist“, so Vereinsvorsitzender Henry Tesch.

Für ihn ist der Start in den USA noch mit einer ganz besonderen Erinnerung verbunden. Der heutige Schulleiter hatte 2001/02 auf Einladung der NASA an Spacecamps für Lehrer in Florida, Alabama und Texas teilgenommen und den Lego-Wettbewerb quasi nach Neustrelitz exportiert. Die Folgen sind bekannt…