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Meine Serie „Fundstücke“ ist in letzter Zeit etwas stiefmütterlich behandelt worden. Am gestrigen Sonntag ist mir diese Kirchhoftür am Groß Quassower Gotteshaus vor die Linse gekommen, die ein arg kümmerliches Dasein fristet. Ich weiß ja nicht, ob der Denkmalschutz sie unverrückbar macht, auf jeden Fall ist die Pforte unter den waltenden Umständen bar jeder Funktion. Sie sperrt nämlich nicht, sondern lässt sich mühelos umgehen. Offenbar war sie mal von einer nur noch in Teilen existenten Hecke eingerahmt.

Auch der Zustand der Tür ist zum Gotterbarmen. Bei einer Autowerkstatt und einem Hausmeisterservice in unmittelbarer Nachbarschaft sollte es doch nicht so kompliziert sein, dem eigentlich ganz kunstvollen Teil wieder zu etwas Glanz zu verhelfen. Aber wahrscheinlich stelle ich mir das einmal mehr viel zu einfach vor, oder? Hoffnung ist jedenfalls nicht verboten, und als Zeichen dessen stelle ich gleich noch ein paar Quassower Frühlingsboten unten hin.