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Den zahllosen Zuschauern am Straßenrand in Feldberg bot sich am heutigen Rosenmontag ein prächtiger Anblick. Fotos: K.-J. Fischer

Gellende Sirenentöne hallen durch Feldberg. „Einsatzfahrzeuge“ von Paulizei, Feuerwehr, Krankenwagen sowie einige “Gegenspieler“ wie Knastinsassen und bekehrte Junkies gehörten in diesem Jahr zum traditionellen Rosenmontagsumzug durch die Luzingmeinde. Alles passend zum Blaulichtmotto. Über tausend Feldberger Närrinnen, Narren und Gäste  machten den Ort zu einer kunterbunten, dröhnenden Partymeile.

Mehr als 25 fantasievoll geschmückte Wagen und Wägelchen, Funkengarde und verkleidetes Fußvolk wurden von den zahlreichen Zuschauern lautstark angefeuert. Zum Dank hagelte es massenhaft „Kamelle“. „Eh, warum bückst du dich denn nicht? Alles lässt du mich machen“, beschwert sich eine Oma bei ihrer Enkelin. Ganz Pfiffige hatten wie bei den ganz großen Rosenmontagszügen im Rheinland ihre Schirme umgedreht. Fernsehen bildet doch!

Auf dem nagelneuen Wagen des Elferrats prangte natürlich der Schlachtruf „Schlaewitzberg huneu“ und das diesjährige Motto „Der FKK bleibt dieses Jahr zu Hause – wir feiern eine Blaulichtsause!“ An Bord zu erkennen auch Landrat Heiko Kärger, wohl wissend, dass im Wahlkampf der Schulterschluss selbst mit dem närrischen Volk nicht schaden kann.

Die Feldberger können für sich verbuchen, in MV den einzigen Rosenmontagsumzug wirklich am M o n t a g auf die Beine zu stellen. Und das seit einem halben Jahrhundert, hat sich mit den vielen Leuten am Straßenrand auch Strelitzius-Korrespondent Klaus-Jürgen Fischer gefreut.

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