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Die Mirower Stadtvertretung hat fraktionsübergreifend beschlossen, eine Plakatierung zu Werbezwecken an Laternenpfählen nicht mehr zuzulassen. Das betrifft auch Wahlkampfaushänge. Die Initiative war von der CDU-Fraktion ausgegangen, später hatte sich die SPD angeschlossen und gemeinsam mit den Christdemokraten einen entsprechenden Beschlussantrag für die gestrige Sitzung formuliert. Dem wiederum schlossen sich alle Abgeordneten an, so dass jetzt der einheitliche Wille der gewählten Volksvertreter dahintersteht.

Ob der Beschluss tatsächlich auch Rechtsbestand hat, bleibt abzuwarten. Aber an einer ganzen Stadtvertretung müsse man auch erst einmal vorbeikommen, so der Tenor. Es gebe im 21. Jahrhundert andere Möglichkeiten, sich an die Bürger zu wenden, hatte der 1. Vizebürgermeister Henry Tesch auf der Sitzung der Stadtvertreter im Oktober argumentiert. Werbeplakate an Laternen verunzierten einfach die Ortsbilder.