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Freizeit, Kultur, Mecklenburgische Seenplatte, Museum, Neubrandenburg
Die neue Sonderausstellung „Pipeline: Archäologie. Ausgrabungen auf den großen Ferngastrassen in Mecklenburg-Vorpommern“ ist vom 14. Dezember bis zum 23. April auf rund 150 Quadratmetern Fläche im Regionalmuseum Neubrandenburg im ehemaligen Franziskanerkloster zu sehen. Das Landesamt für Kultur und Denkmalpflege gibt Einblicke in die umfangreichen archäologischen Arbeiten, die den Bau der beiden großen Pipelines durch das Bundesland begleiteten.
„Wir freuen uns, eine hochkarätige Sonderausstellung zeigen zu können.“, so Dr. Rolf Voß, Leiter des Regionalmuseums. „Mit der sagenumwobenen Rethra-Suche, der Geschichte um die Prillwitzer Idole und den neuen Erkenntnissen zur Schlacht im Tollensetal ist das Interesse an archäologischen Themen in unserer Gegend sehr groß.“
Fünf Jahre lang, von 2007 bis 2012, begleitete das Landesamt für Kultur und Denkmalpflege Mecklenburg-Vorpommern den Bau der Erdgastrassen NEL und OPAL. Über 10 000 Funde verzeichneten die Archäologen auf 340 Kilometern Länge quer durch das Land. Die Sonderausstellung zeigt die außergewöhnlichsten Schätze der Grabungen aus rund 12 000 Jahren Landesgeschichte.
