Nach dem umjubelten Heimsieg am vergangenen Wochenende gegen den RSV Eintracht 1949, hier ein Foto, gab es auch heute in Wolgast Grund zur Freude für die TSG Neustrelitz.
Die Oberligisten der TSG Neustrelitz sind im Landespokal MV eine Runde weiter. Bei Rot Weiß Wolgast aus der Landesliga Ost erzielten die Residenzstadtkicker heute ein standesgemäßes 5:0 (2:0). Die Tore erzielten Tobias Teetz, Nils Röth per Kopf nach Ecke von Marcus Niemitz, Kevin Riechert per Freistoß in den Dreiangel, Manuel Härtel und Dustin Keil. Niemitz lieferte die Vorlagen für alle aus dem Spiel heraus erzielten Treffer.
„Es war eine souveräne Vorstellung unserer Mannschaft“, äußerte sich TSG-Coach Thomas Franke zufrieden. Auch die Defensivabteilung habe gute Arbeit geleistet. Die Wolgaster hätten im gesamten Spiel nur eine echte Chance gehabt, und die habe Justin Borchardt im Kasten der TSG zunichte gemacht.
Die Fußball-Oberligisten der TSG Neustrelitz haben am Mittwochabend dem SV Fürstenberg (Kreisliga) ein Testspiel ermöglicht. Nach Absage des eigentlichen Gegners aus Gransee hat die TSG nicht lange gezögert und nach Anfrage am Mittwochvormittag ihre Zusage gegeben. Das Spiel endete 9:0 für die TSG.
„Ich möchte mich persönlich und im Namen des SV Fürstenberg für das sympathische Auftreten der Mannschaft der TSG und die unkomplizierte Entstehung dieses Spiels recht herzlich bedanken“, schreibt mir Mirko Tobien. „Danke an das Trainergespann um Thomas Franke. Wir, der SV Fürstenberg, wünschen der TSG Neustrelitz viel Erfolg. Ihr habt damit so einige Fans aus Fürstenberg dazugewonnen.“
Riesige Freude, und Erleichterung nach dem verpatzten Saisonstart, am Nachmittag im Neustrelitzer Parkstadion: Die Fußball-Oberligisten der TSG Neustrelitz gewinnen vor 350 begeisterten Zuschauern ihr Heimspiel gegen den RSV Eintracht 1949 aus Stahnsdorf mit 4:1 (2:1). Die Treffer für die Gastgeber schossen Tom Kliefoth (35.), Geburtstagskind Dennis Ladwig per Strafstoß (60.) und Marcus Niemitz (80.). Das vierte Tor in der 42. Minute wird Manuel Härtel angerechnet, tatsächlich war es nach Aussage seiner Mitspieler ein Eigentor der Gäste. Den einzigen Treffer für die Brandenburger schoss Julian Rauch in der 36. Minute.
Schnell war klar, dass die Residenzstadtkicker auf Offensive setzen. Nach sieben Minuten hätte es schon 3:0 stehen können, und die ersten Fans rauften sich die Haare. In der 24. Minute konnte Eintracht-Keeper Niclas Schule einen von Dennis Ladwig aus halbrechter Position getretenen Freistoß gerade noch aus der Ecke fischen. Erlösung in der 35. Minute: Ladwigs halbhoch angesetzter Eckball wurde von Kliefoth per Kopf zur Führung verwandelt.
Besser verteidigen ist so eine Sache
Die Torschützen des Tages: Dennis Ladwig, Marcus Niemitz, Tom Kliefoth (von links).
In der 41. Minute wieder Ecke für die Neustrelitzer, Manuel Härtel erwischte im Gewühl das Leder mit dem Kopf, das aber wohl noch über eine Eintracht-Zwischenstation den Weg in die Maschen fand. Jetzt wurde das Spiel härter, die Gäste verlegten sich aufs Foulen, und folgerichtig musste Saheed Mustapha mit Gelb-Rot kurz vor dem Halbzeitpfiff vom Platz.
Nur eine Minute später zeigte sich, dass das von Coach Thomas Franke geforderte bessere Verteidigen so eine Sache ist. Ob die TSG-Defensiven samt Keeper auf Abseits gehofft hatten, man weiß es nicht. Förmlich paralysiert wurde zugeschaut, wie Rauch den Ball über TSG-Schlussmann Justin Borchardt in die Maschen schlenzte. Einen ähnlichen Treffer hatte der Keeper, der sich Ausflüge bis kurz vor die Mittellinie leistet, übrigens bereits beim Saisonauftakt in Fürstenwalde kassiert. In der 25. Minute landete ein Einwurf der Neustrelitzer in der eigenen Hälfte direkt bei einem Stahnsdorfer. Der war wohl so überrascht von der „Vorlage“, dass er den Ball prompt ins Nirwana semmelte. Da hätten die Eintracht-Fußballer, wenn es dumm gekommen wäre, auch in Führung gehen können.
TSG-Coach Thomas Franke ist nach dem Fehlstart in Fürstenwalde zum Saisonauftakt in Fürstenwalde (Strelitzius berichtete) nur verhalten optimistisch, was das Heimspiel seiner Oberligisten morgen im Neustrelitzer Parkstadion gegen die Eintracht-Kicker aus Stahnsdorf angeht. „Gleichwohl erwarte ich von meiner Mannschaft vor heimischem Publikum eine angemessene Reaktion auf die zuletzt gezeigte Leistung“, so mein Blogpartner beim Vorgespräch. „Vor allem müssen wir besser verteidigen als gegen die Unioner, kompakt stehen und mehr in die Zweikämpfe gehen.“ Trotzdem werde es sehr schwer gegen den RSV Eintracht 1949, „eine eingespielte Truppe, die an Qualität eher noch dazugewonnen hat“.
Mit Oskar Fijalkowski und Justus Guth fallen bereits am 2. Spieltag zwei wichtige Akteure in den Reihen der TSG Neustrelitz verletzt aus. Leider lässt zudem die Spielberechtigung für Hoffnungsträger Bright John Essien weiter auf sich warten. Anstoß im Neustrelitzer Parkstadion ist um 13.30 Uhr. Strelitzius ist am Ort des Geschehens und nach Abpfiff wie gewohnt zügig auf Sendung.
Schlechte Stimmung bei Coach Thomas Franke, hier ein Bild aus der Testphase zur neuen Saison.
Das Achtungszeichen, dass die Oberliga-Fußballer der TSG Neustrelitz zum Saisonauftakt 2023/24 setzen wollten, haben sie sich nur selbst aufgepflanzt. Bei Union Fürstenwalde haben sie heute Nachmittag eine 2:4 (0:2)-Niederlage kassiert. Durch Tore von Yulian Andreas Cordoba Moreno in der 13. und in der 30. Minute lagen die Neustrelitzer zur Halbzeit bereits zurück. Dennis Ladwig sorgte mit seinem Treffer kurz nach dem Seitenwechsel in der 49. Minute für neue Hoffnung. Aus dem 16-er Bereich hämmerte er das Leder volley in die Union-Maschen, ein Superabschluss.
Dennis Ladwig hatte zwischenzeitlich in Klassemanier für den Anschlusstreffer gesorgt.
Die währte aber ganze vier Minuten, da trafen die Gastgeber wieder durch Moreno. Und Julian Mätzke machte den Residenzstadtkickern in der 88. Minute endgültig einen Strich durch die Rechnung. Der Treffer von Dustin Keil für die TSG in der 95. Minute war da nur noch Kosmetik. Er konnte abstauben, nachdem sich Manuel Härtel toll durchgesetzt hatte, aber nur den Pfosten traf.
Unsere Jungs stimmungsmäßig am Boden, allen voran natürlich Coach Thomas Franke, der sich nach der zu Optimismus berechtigenden Vorbereitungsphase seines Teams den Start in die neue Spielzeit ganz anders vorgestellt hatte. Stattdessen erlebte er nach eigener Aussage im Gespräch mit Strelitzius einen „Rückfall in die vergangene Saison“. „Ich bin schwer enttäuscht. Wir haben schlecht verteidigt, individuelle Fehler kamen hinzu. Die zweite Hälfte war unsere bessere, aber das ändert nichts an der Niederlage. Wir wollten hier heute anders vom Platz gehen.“
Die TSG Neustrelitz hat sich gegen die Regionalligisten vom Berliner AK 07 wirklich gut verkauft: von links Nils Röth, Justin Schultze, Bright John Essien.
Die Oberligisten der TSG Neustrelitz haben heute im heimischen Parkstadion ihr letztes Testspiel vor dem Start in die Punktspielsaison 2023/24 bestritten. Zu Gast war Regionalligist Berliner AK 07. Die Partie vor rund 100 Zuschauern bei bestem Fußballwetter endete mit 1:2 (1:0). Das Tor für die Neustrelitzer schoss Neuzugang Manuel Härtel in der 16. Minute nach schönem Kombinationsfußball der Platzherren. Bereits in der 2. Minute hätte es im AK-Tor klingeln können. Da hatte Härtel den durchgestarteten Tom Kliefoth bedient. Dessen Kopfball ging jedoch daneben.
Kurz vor dem Halbzeitpfiff hatte auch Justin Schulze die Chance, seinem Team einen Treffer zu bescheren. Eine weite Eingabe brachte der 23-Jährige aus vollem Lauf leider nicht unter Kontrolle. Mit berechtigtem Applaus für eine tolle Vorstellung wurden die Neustrelitzer von den Fans in die Kabine verabschiedet. Die TSG Neustrelitz bis hierhin die klar bessere Truppe. Der Berliner AK verbuchte in den ersten 45 Minuten eine einzige Chance, aber da war auch noch Dmitri Stajila im Kasten der Gastgeber, der allein gegen einen Berliner mit ganzem Körpereinsatz das bessere Ende für sich hatte.
Essien hinterlässt starken Eindruck
Zur 2. Halbzeit brachte TSG-Coach Thomas Franke Bright John Essien, auf den ich sehr gespannt war. Und der hinterließ einen wirklich starken Eindruck, technisch brillant, durchsetzungsfähig und spurtstark. Bleibt zu hoffen, dass zum Start in den Ligabetrieb die Spielgenehmigung für Essien bei den Neustrelitzern eingeht. Max Lucas Schwenn aus der Meistermannschaft der Neustrelitzer A-Jugend, der Mitte der 2. Halbzeit auf den Rasen durfte, nutzte den Einsatz und ließ sein Talent aufblitzen.
Die Oberligisten der TSG Neustrelitz haben am Abend ihr Testspiel beim SV Siedenbollentin (Verbandsliga) mit 5:0 (3:0) gewonnen. Einem Eigentor der Gastgeber folgten Treffer von Essien, Nica (Probespieler), Ladwig per Elfmeter und Keil. Coach Thomas Franke sprach gegenüber Strelitzius von einer „sehr guten ersten Hälfte“ der Neustrelitzer und einer „ordentlichen zweiten Halbzeit“. „Wir sind auf dem richtigen Weg, hätten allerdings noch mehr Tore machen können und müssen.“
Berliner AK 07 kommt ins Parkstadion
Im Rahmen der Saisonvorbereitung testet die TSG Neustrelitz eine Woche vor dem Beginn der Hinrunde in der Oberliga Nord jetzt noch gegen den Regionalligisten Berliner AK 07. Die Partie wird im heimischen Parkstadion ausgetragen. Anpfiff ist am kommenden Sonnabend, den 22. Juli, um 13 Uhr. Das ursprünglich für Sonntag angesetzte Vorbereitungsspiel gegen die Vertretung von Berlin Hilalspor (Berlin-Liga) wurde durch den Gegner abgesagt.
Coach Thomas Franke: „Das Team ist gut in Schuss.“
Die Oberligisten der TSG Neustrelitz haben ihr heutiges Testspiel in Groß Quassow gegen den Oberliga-Absteiger MSV 1919 Neuruppin mit 1:0 (0:0) gewonnen. Kurz nach dem Seitenwechsel traf Marcus Niemitz für die Neustrelitzer nach einem langen Pass von Justus Guth. Niemitz nahm den Ball gekonnt auf, schüttelte den letzten Gegenspieler ab und netzte ein.
„Ein verdienter Sieg, der höher hätte ausfallen müssen“, kommentierte TSG-Coach Thomas Franke das Ergebnis. Dennoch habe ihm die Art und Weise gefallen, wie sich die Mannschaft nach der Trainingswoche präsentiert habe. „Das Team ist gut in Schuss, trotzdem sollten die Jungs noch lange nicht mit sich zufrieden sein.“
Bereits gestern hatte die TSG Neustrelitz im heimischen Parkstadion ein kleines Turnier ausgerichtet, dass sie gegen den Penzliner SV und den Strelitzer FC auch standesgemäß dominierte. Zwei Haare gab es allerdings in der Suppe des Siegers: ein torloses Remis gegen die Penzliner, trotz ungezählter Chancen für die Oberligisten zu Toren zu kommen, und das einzige Gegentor durch den Strelitzer FC.
Am Mittwoch steht für das Oberliga-Team der TSG Neustrelitz ein weiteres Testspiel an. Gegner ist auswärts der Verbandsligist SV Siedenbollentin.