Christian Pegel, Steffen Rißmann und Wehrführer Silvio Browarzik (von links).
Am vergangenen Freitagnachmittag hat der Minister für Inneres, Bau und Digitalisierung, Christian Pegel, die Wesenberger Feuerwehr besucht. Nach dem er hier bereits im April die Förderung für ein Tanklöschfahrzeug W Typ Brandenburg in Aussicht gestellt hatte, überbrachte er nun auch auf der Rückreise von der Bundesratssitzung in Berlin den verbindlichen Fördermittelbescheid in Höhe von 180.000 Euro persönlich.
Bei der Übergabe der Bescheide im Wesenberger Feuerwehrgerätehaus: Christian Pegel, Thomas Müller, Thomas Splett und Silvio Browarzik (von rechts).
Am heutigen Vormittag haben MV-Innenminister Christian Pegel sowie der stellvertretende Landrat Thomas Müller im Wesenberger Feuerwehrgerätehaus Fördermittelbescheide an Vizebürgereister Thonas Splett und Wehrführer Silvio Browarzik übergeben. Nach fast 30 Jahren Einsatz soll in naher Zukunft das Tanklöschfahrzeug TLF 16 durch ein TLF 4000 „Typ Brandenburg“ ersetzt werden.
Schlüsselübergabe für das neue Tankfahrzeug TLF 4000 mit Ingo Mahnke, Thomas Müller, Henry Tesch, Ines Heinrich von der der Fahrzeugfirma Rosenbauer und Amtswehrführerin Anke Krüger (von links)
Ein neues Feuerwehrfahrzeg TLF 4000 ist heute in Mirow feierlich übergeben worden. Mit der Erstellung der Brandschutzbedarfsplanung 2017 für Mirow war klar, es muss ein leistungsfähiges Tanklöschfahrzeug vorgehalten werden. „Die beiden vorhandenen Tanklöschfahrzeuge mussten ersetzt werden, da sie den Ansprüchen nicht mehr entsprachen“, sagt Bürgermeister Henry Tesch. „Seit 2019 haben Stadt und Feuerwehr gemeinsam konzentriert an dem Vorhaben gearbeitet“, schildert Ortswehrführer Ingo Mahnke den Prozess.“
„Und das mit Erfolg, wie man heute sehen konnte“, fügt Amtswehrführerin Anke Krüger freudig hinzu. Fast eine halbe Million Euro kostet dieses Fahrzeug und ist eine Drittelfinanzierung“, wie der stellvertretende Landrat Thomas Müller betont. Ein Drittel kommt vom Land, ein Drittel vom Landkreis und ein Drittel trägt die Stadt Mirow. „Das letzte Drittel ist immer das schwierigste“, betonte Thomas Müller und bedankte sich beim Bürgermeister Henry Tesch und der Stadtvertretung für die hohe anteilige Finanzierung durch Mirow.
Henry Tesch betont, dass es insgesamt eine gelungene Gemeinschaftsleistung ist und dankte im Namen der Stadt Mirow dem Land Mecklenburg-Vorpommern und dem Landkreis Mecklenburgische Seenplatte. Die Freiwillige Feuerwehr Mirow hatte rund um dieses Ereignis einen Tag der offenen Tür veranstaltet. Seit dem frühen Morgen riss der Besucherstrom nicht ab.