Thomas Müller wird jetzt auch von den Grünen unterstützt.
Die GRÜNEN in der Seenplatte sprechen eine Wahlempfehlung für Thomas Müller (CDU) zur Stichwahl um das Landratsamt am 25. Mai aus. Das hat der grüne Kreisvorstand gestern einstimmig entschieden. Müller (CDU) hatte im ersten Wahlgang 27,0 % der Wähler*innen überzeugt und zieht am 25. Mai gegen Enrico Schult (AfD) in die Stichwahl, der 36,1 % der Stimmen holte. Im ersten Wahlgang hatten die GRÜNEN eine Wahlempfehlung für Johannes Arlt (SPD) ausgesprochen, der mit 20,8 % das drittbeste Ergebnis erzielte.
Die GRÜNEN im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte haben ihre Direktkandidatinnen für die Bundestagswahl aufgestellt. Heute wurde in Neubrandenburg auf der Wahlkreisversammlung für den Wahlkreis 16 Katharina Horn als Direktkandidatin gewählt. Der Wahlkreis umfasst den östlichen Teil der Seenplatte und den Südteil von Vorpommern-Greifswald. Katharina Horn lebt in Greifswald und ist Landesvorsitzende von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN. Zu den Schwerpunktthemen der gelernten Bootsbauerin zählen unter anderem die berufliche Bildung und die Verbesserung der medizinischen Versorgung im ländlichen Raum.
Bereits zwei Tage zuvor wurde in Waren mit Jana Klinkenberg die Direktkandidatin im Wahlkreis 17 gewählt, der den westlichen Teil der Mecklenburgischen Seenplatte und den Südteil des Landkreises Rostock umfasst, gewählt. Die 30-Jährige lebt in Teterow und arbeitet als Reitlehrerin. Sie sagte am Donnerstag: „Die Region liegt mir am Herzen und ich begeistere mich für unsere Kleinstädte und Dörfer. Als Direktkandidatin will ich mich für den eine Verbesserung des ÖPNV und die Stärkung der regionalen Wirtschaft, Jugend und Kultur einsetzen.“
Sechs Wochen vor der Wahl der Neubrandenburger Stadtvertretung legen die Grünen ihr Wahlprogramm vor. Auch die Namen der 18 Kandidierenden stehen nun fest.
„Mit unserem Wahlprogramm haben wir zu den zentralen Zukunftsfragen der Kommunalpolitik unsere Standpunkte formuliert: Klimaschutz, Stadtentwicklung, Mobilität, Bildung, Kultur und Ehrenamt“, sagt der 59jährige Rainer Kirchhefer, Vorsitzender der Stadtfraktion. So will sich der passionierten Radfahrer und Mitglied im Fahr-Rat für ein lebenswertes Neubrandenburg einsetzen, in dem Radfahren und Zufußgehen sicherer und komfortabler werden.
Eine klare Absage erteilen die Grünen dem überdimensionierten Ausbau der B96, zu großen Teilen zusätzlich zur bestehenbleibenden Straße. Als Mitglied im Aktionsbündnis „B96-Ausbau SO NICHT!“ favorisieren sie einen maßvollen Ausbau der vorhandenen Straße mit Überholmöglichkeiten an geeigneten Stellen und eine Stärkung der parallel verlaufenden Bahnstrecke.
„Neubrandenburg ist grün. Unsere Seen, Grünanlagen und Wäldern prägen das Bild der Stadt“, sagt Jutta Wegner. „Den in der zu Ende gehenden Wahlperiode begonnenen Prozess, das Stadtgrün nachhaltiger und insektenfreundlicher zu gestalten, will ich fortsetzen. Die Herausforderungen der Klimakrise gehen auch an Neubrandenburg nicht spurlos vorbei. Energie- und Wärmewende sind große Aufgaben, wir brauchen deshalb starke Stadtwerke und Wohnungsgesellschaften, die diese Prozesse verantwortlich aber konsequent und sozial gerecht umsetzen. Nichts ist teurer als kein Klimaschutz“, so die 60jährige Landtagsabgeordnete.
Am 8. März lädt die Landtagsabgeordnete Jutta Wegner (Grüne) zum traditionellen Frauentagsfrühstück in den Grünen Laden (Friedländer Straße 14-16) in Neubrandenburg. Um 10 Uhr werden Interessierte herzlich willkommen geheißen, miteinander zum Thema „Frauen in der Zeit der Wende“ ins Gespräch zu kommen – die Aktion wird erstmals als Erzählcafé durchgeführt. „Als besonderen Gast begrüßen wir Petra Hoffmann, die sich zur Zeit der Wende politisch stark engagiert hat“, freut sich Jutta Wegner. „Mit ihr und den Gästen wollen wir im Laufe des Frühstücks über die Rolle von Frauen in der politischen Wendezeit sprechen, eigene Erfahrungen teilen und den Einfluss der Frauen sichtbar machen“.
Am Montag, den 2. Oktober, findet wieder das „Grüne Sofa“ statt, ein Gespräch mit Jutta Wegner. Interessierte können das Mitglied der Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen im Landtag in der Zeit von 15 bis 16.30 Uhr im Grünen Laden, Friedländer Straße 14 bis 16, in Neubrandenburg treffen. :00-16:30 Uhr treffen. Jutta Wegner steht für Gespräche, Diskussion und Fragen zur Verfügung, aber auch für einen lockeren Schnack bietet das „Grüne Sofa“ Raum.
Die Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN aus der Neubrandenburger Stadtvertretung lädt am kommenden Montag, den 15. Mai, zu einer kommunalpolitischen Fahrradtour durch die Vier-Tore-Stadt ein. Entlang der etwa zehn Kilometer langen Strecke wollen Landtagsabgeordnete Jutta Wegner und weitere Mitglieder der Fraktion an sechs Stationen über ihre Politik informieren.
So soll beispielsweise in der Neustrelitzer Straße über die Initiative „Lebenswerte Städte“ gesprochen werden. Diese Initiative setzt sich dafür ein, dass Kommunen Tempo 30 für den Kraftfahrzeugverkehr auch auf Hauptverkehrsstraßen festlegen dürfen. Die Straßenverkehrsordnung lässt den Kommunen aktuell nicht diesen Entscheidungsspielraum. Im Rostocker Viertel wollen die Grünen am Beispiel der Nachbarschaftsinitiative „blühendes Viertel“ über die Themen Stadtgrün und essbare Städte (Nutzung urbanen Raums für den Anbau von Lebensmitteln) sprechen. Am westlichen Bahnhofsquartier soll es um das nachhaltige Bauen gehen. In der letzten Sitzung der Stadtvertretung war es der Fraktion erstmals gelungen, über einen Änderungsantrag Nachhaltigkeit als Planungsziel in einem Bebauungsplan zu verankern.