Schlagwörter
Ahrensberg, Badesteg, Burgmauer, Garagenpacht, Mecklenburgische Kleinseenplatte, Stadtvertretung, Tourismusausschuss, Waldstadion, Wesenberg

Die Stadtvertretung Wesenberg hat auf ihrer gestrigen Sitzung einer überplanmäßigen Ausgabe in Höhe von 17.100 Euro zugestimmt, um die die Sanierung des letzten Mauerabschnittes der denkmalgeschützten Burg zu realisieren. Die voraussichtlichen Gesamtkosten belaufen sich auf 55.000 Euro. Durch die Sanierung soll insbesondere einer weiterer Wassereintritt ins Mauerwerk verhindert werden (Bild oben).
Ein weiterer Beschluss der Abgeordneten bildet die Grundlage für den Abschluss eines Pachtvertrages über eine Dauer von 30 Jahren für das Waldstadion mit dem SV Union Wesenberg. Der langfristige Vertrag ist erforderlich, um für die Sanierung der Sportanlage Fördermittel des Landessportbundes erhalten zu können. So will der Verein Gelder für eine PV-Anlage auf dem Dach des Stadiongebäudes einwerben.
Die Ahrensberger und ihre Gäste können sich auf einen neuen Badesteg am Drewensee freuen (Bild unten). Die Stadtvertreter haben die Genehmigungsplanung abgesegnet. Das Vorhaben wird in den Etat 2025 aufgenommen.
Jährlicher Pachtzins für Garagen Am Pump
Und noch einmal zurück nach Wesenberg. Die Stadtvertretung Wesenberg hat grünes Licht gegeben, dass ab dem 1. Januar 2025 ein jährlicher Pachtzins für die Garagenaufstellflächen je Garage Am Pump in Höhe von 160 Euro brutto erhoben wird. Im Zuge der Grundsteuerreform, und der damit verbundenen Neuregelungen, wird ab dem 1. Januar 2025 der Grundstückseigentümer zur Zahlung der Grundsteuer B herangezogen, also die Stadt Wesenberg. Hinzu kommt, dass die Stadt zum selben Termin umsatzsteuerpflichtig wird.
Bürgermeister Steffen Rißmann hat gestern Abend einige geplanten Änderungen der Hauptsatzung vorgestellt. Zum einen soll zukünftig die Besetzung der beratenden Ausschüsse mit Stadtvertretern flexibler gestaltet werden. Zum anderen soll ein Tourismusausschuss ins Leben gerufen werden. „Als Kurabgabe erhebende Stadt und angesichts der Tatsache, dass der Tourismus ein wesentlicher Wirtschaftsfaktor in der Stadt ist, soll diesem Thema in der Stadtvertretung mehr Aufmerksamkeit gewidmet werden“, so das Stadtoberhaupt zur Begründung. Die Änderungen sollen am Ende des Jahres in einer Beschlussvorlage zusammengefasst und im Jahr 2025 wirksam werden.
